9.2. Anna-Park, Alsdorf

Navigation 1, obligatorische Inhalte:
Volltextsuche über die Inhalte aller Seiten:
Login zum geschützten Bereich:Grafischer Bereich:
Textbereich:

Anna-Park, Alsdorf

"Grube Anna" fördert Innovationen

Nach 150 Jahren bergbaulicher Nutzung wurde Ende 1992 die Grube Anna, bestehend aus Zeche und Kokerei, stillgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Annagelände das ökonomische Herzstück der Stadt Alsdorf. Zeitweise wurde hier die größte Kokerei Westeuropas betrieben. Das Areal liegt in unmittelbarer Randlage der Innenstadt. Grundlegende städtebauliche Entwicklungen waren bis zur Stilllegung der Zeche nicht möglich. Die Reaktivierung des Annageländes stellt daher das wichtigste Stadtentwicklungsprojekt in Alsdorf dar. Die Grundsteine für die neue Zukunft des circa 40 Hektar großen Areals der ehemaligen Zeche Anna in Alsdorf sind gelegt. NRW.URBAN entwickelt das Gelände als Treuhänderin des Grundstücksfonds Nordrhein-Westfalen seit 1995 in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsdorf und der EBV AG. Hierdurch boten sich gute Bedingungen zur Neuordnung im Sinne einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Stadtentwicklung. Als städtebauliches Leitprojekt weist es besondere Bedeutung für die regionale Struktur-, Standort- und Flächenpolitik auf.

Flächenbilanz

  • Sondergebietsflächen Einzelhandel: 3 ha
  • Gewerbeflächen: 5 ha
  • Wohnungsbauflächen: 10 ha
  • Sondergebiet- und Gemeinbedarfsflächen: 7 ha
  • öffentliche Grünflächen: 10 ha

Maßnahmen

  • Neuordnung des innerstädtischen Areals
  • Entwicklung einer "Stadt der kurzen Wege"
  • Schaffung von Wohnraum in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern
  • Verdichtung moderner Architektur
  • Herstellung eines ökologischen sowie sozialen Standards
  • Schaffung von Arbeitsplätzen im dienstleistungsorientierten Gewerbe
  • Erhaltung und Umnutzung der Zechenanlagen, z.B. für ein Zentrum zur Förderung des rationalen Umgangs mit Energie (Energeticon)
  • Bau eines Schulzentrums, zum Teil in denkmalgeschützten Gebäuden

Leistungen von NRW.URBAN

  • Projektmanagement
  • Koordination des Gesamtprojektes
  • Planung und Herstellung der Erschließungsanlagen und öffentlichen Grünflächen
  • Bauleitplanung
  • Sanierung der ehemaligen Bergbaugebäude
  • Vermarktung der Bauflächen
  • Beratung der Investoren
  • kaufmännische Projektdurchführung einschließlich des Finanzierungsmanagements
  • Wettbewerbsmanagement
  • Beantragung von Fördermitteln
  • Öffentlichkeitsarbeit

Das Areal wird voraussichtlich 2010 vollständig erschlossen sein.

Ansprechpartner

Christoph Kemperdick
Projektmanagement
Mozartstraße 2a
52064 Aachen
Tel. 02 41 / 4 70 19-20
Fax 02 41 / 4 70 19-30
christoph.kemperdick@nrw-urban.de

Mehr zum Thema

Erlebniswelt Energie

Alsdorf bekommt einen attraktiven Veranstaltungsort, der künftig von jedermann genutzt werden kann. Das Fördermaschinenhaus am Eduard-Schacht verwandelt sich in eine hochwertige Halle für Kultur und Kunst. Zudem ist das Energeticon – die "Erlebniswelt Energie" – als Wissenszentrum für Bergbaugeschichte und Zukunftstechnologien geplant. Die Ausstellungskonzeption ist abgeschlossen und die Bauarbeiten auf dem Gelände haben begonnen. Die Eröffnung ist für 2011 geplant. Mehr Infos finden Sie unter: www.energeticon.de