
Nach 150 Jahren bergbaulicher Nutzung wurde Ende 1992 die Grube Anna, bestehend aus Zeche und Kokerei, stillgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Annagelände das ökonomische Herzstück der Stadt Alsdorf. Zeitweise wurde hier die größte Kokerei Westeuropas betrieben. Das Areal liegt in unmittelbarer Randlage der Innenstadt. Grundlegende städtebauliche Entwicklungen waren bis zur Stilllegung der Zeche nicht möglich. Die Reaktivierung des Annageländes stellt daher das wichtigste Stadtentwicklungsprojekt in Alsdorf dar. Die Grundsteine für die neue Zukunft des circa 40 Hektar großen Areals der ehemaligen Zeche Anna in Alsdorf sind gelegt. NRW.URBAN entwickelt das Gelände als Treuhänderin des Grundstücksfonds Nordrhein-Westfalen seit 1995 in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsdorf und der EBV AG. Hierdurch boten sich gute Bedingungen zur Neuordnung im Sinne einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Stadtentwicklung. Als städtebauliches Leitprojekt weist es besondere Bedeutung für die regionale Struktur-, Standort- und Flächenpolitik auf.
Das Areal wird voraussichtlich 2010 vollständig erschlossen sein.
Christoph Kemperdick
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christoph.
Alsdorf bekommt einen attraktiven Veranstaltungsort, der künftig von jedermann genutzt werden kann. Das Fördermaschinenhaus am Eduard-Schacht verwandelt sich in eine hochwertige Halle für Kultur und Kunst. Zudem ist das Energeticon – die "Erlebniswelt Energie" – als Wissenszentrum für Bergbaugeschichte und Zukunftstechnologien geplant. Die Ausstellungskonzeption ist abgeschlossen und die Bauarbeiten auf dem Gelände haben begonnen. Die Eröffnung ist für 2011 geplant. Mehr Infos finden Sie unter: www.energeticon.de