9.7. Stadtquartier Graf Bismarck, Gelsenkirchen

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Stadtquartier Graf Bismarck, Gelsenkirchen

Neue Adresse an der Strandpromenade

1869 entstand auf der 82 Hektar großen Fläche mit der Zeche "Graf Bismarck" der erste Steinkohleschacht. Die Schließung im Jahr 1963 läutete das Bergwerksterben im Ruhrgebiet ein. 1979 erfolgte der Abbruch des Kraftwerks. Mit der Grundstücksübernahme durch den Grundstücksfonds NRW kommt dem Gelände eine neue Bedeutung zu. Es entsteht ein attraktives Stadtquartier mit einer Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Aus der Industriebrache wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen eine "Stadt am Wasser". Der Rhein-Herne-Kanal mit dem ehemaligen Werkshafen im Norden und die Industriewaldflächen im Süden machen den besonderen Reiz des Standortes aus. Zusätzlich schafft die Anschlussstelle Schalke-Nord (BAB 42) beste verkehrliche Voraussetzungen für einen innovativen Arbeits- und Wohnstandort.

NRW.URBAN entwickelt das Projekt im Rahmen des Treuhandverhältnisses für das Land Nordrhein-Westfalen.

Im Jahr 2000 hatte das Vorgänger-Unternehmen von NRW.URBAN das Grundstück im Rahmen des Grundstücksfonds NRW angekauft und mit der Entwicklung des Areals begonnen. Seit 2007 wird "Graf Bismarck" hergerichtet und erschlossen.

Flächenbilanz

  • Bauflächen für Wohnungen mit Grundstücksgrößen zwischen 300 und 800 m² für individuelle Bauformen: 11,3 ha
  • Bauflächen für Gewerbe und Dienstleistungen mit unterschiedlichen Grundstücksgrößen: 11,6  ha
  • öffentliche Grünflächen: ca. 6 ha
  • Waldflächen: ca. 40 ha
  • Wasserflächen: ca. 3 ha
  • Erschließungsfläche: 10 ha

Maßnahmen

  • Entwicklung eines Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandorts
  • hohe städtebauliche und ökologische Qualitäten
  • Energiekonzept, das dem Konzept einer nachhaltigen Stadtentwicklung in besonderem Maße entspricht
  • Entwicklung der Kanaluferzone im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher Lippe

Die Leistungen von NRW.URBAN

  • Erwerb der Fläche von der RWE-DEA AG
  • Projektmanagement
  • Beantragung von Fördermitteln
  • kaufmännische Projektdurchführung sowie das Finanzierungsmanagement
  • Überarbeitung des städtebaulichen Rahmenplans aus dem Jahre 1995 inklusive der Eingriffs-Ausgleichsbilanz
  • Herrichtung und Baureifmachung des Geländes inklusive punktueller Kampfmittelsuche
  • Planung und Herstellung der Erschließungsanlagen und öffentlichen Grünflächen
  • Neubau der Hafenbrücke
  • Vermarktung der Bauflächen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Links

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Ansprechpartner

Dr. Martina Eichenauer
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel. 02 31 / 43 41-252
Fax 02 31 / 43 41-320
martina.eichenauer@nrw-urban.de

Ingo Stapperfenne

Stadt Gelsenkirchen
Referat 61/3
Goldbergstraße 84
45894 Gelsenkirchen
Tel 0209/169-4311
ingo.stapperfenne@gelsenkirchen.de