
1869 entstand auf der 82 Hektar großen Fläche mit der Zeche "Graf Bismarck" der erste Steinkohleschacht. Die Schließung im Jahr 1963 läutete das Bergwerksterben im Ruhrgebiet ein. 1979 erfolgte der Abbruch des Kraftwerks. Mit der Grundstücksübernahme durch den Grundstücksfonds NRW kommt dem Gelände eine neue Bedeutung zu. Es entsteht ein attraktives Stadtquartier mit einer Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Aus der Industriebrache wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Gelsenkirchen eine "Stadt am Wasser". Der Rhein-Herne-Kanal mit dem ehemaligen Werkshafen im Norden und die Industriewaldflächen im Süden machen den besonderen Reiz des Standortes aus. Zusätzlich schafft die Anschlussstelle Schalke-Nord (BAB 42) beste verkehrliche Voraussetzungen für einen innovativen Arbeits- und Wohnstandort.
NRW.URBAN entwickelt das Projekt im Rahmen des Treuhandverhältnisses für das Land Nordrhein-Westfalen.
Im Jahr 2000 hatte das Vorgänger-Unternehmen von NRW.URBAN das Grundstück im Rahmen des Grundstücksfonds NRW angekauft und mit der Entwicklung des Areals begonnen. Seit 2007 wird "Graf Bismarck" hergerichtet und erschlossen.
Dr. Martina Eichenauer
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