9.5. Technologiestandort Phoenix West, Dortmund

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Phoenix West, Dortmund

Nanoteilchen und Wanderfalken

1841 wurde auf dem heutigen PHOENIX See-Gelände ein Puddel- und Walzwerk eröffnet. 1852 begann westlich des Walzwerkes der Bau des Hochofenwerkes. Roheisenerzeugung, Stahlproduktion und Weiterverarbeitung wurden vereint. 1906 erfolgte die Fusion mit dem damals größten deutschen Montanunternehmen "PHOENIX Actien-Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Duisburg-Ruhrort". Mit der Stilllegung der ersten Hochöfen Ende der 90er Jahre beendete PHOENIX seine Produktion. Heute entsteht auf der ehemaligen Industriebrache des Hochofenwerkes im Stadtteil Hörde ein technologieorientierter Gewerbepark, integriert in den PHOENIX Park mit Rückzugs- und Lebensräumen für zum Teil bedrohte Tierarten: Kreuzkröte, Wanderfalke und Admiralfalter finden hier ideale Lebensbedingungen.

2001 und 2004 wurde der industrielle Altbestand des Werks Phoenix West mit einer Größe von 110 Hektar durch NRW.URBAN bzw. durch das Vorgänger-Unternehmen im Rahmen des Grundstücksfonds NRW erworben. Das Areal ist seit 2009 vollständig erschlossen.

Flächenbilanz (45,5 ha Nettobauland)

  • technologieorientierte Nutzungen: 19,7 ha
  • Dienstleistungen: 6,2 ha
  • Hochofenbaufeld: 4,7 ha
  • Freizeit-, Kulturwirtschaft, Gewerbe, Dienstleistungen: 4,6 ha
  • allgemeine Dienstleistung, Forschung gew. Sport und Freizeit: 7,1 ha
  • allgemeines Gewerbe: 1,9 ha
  • Baufeld Gasometer: 1,3 ha
  • Erschließungsflächen: 12 ha
  • Grün-, Freiflächen: 17 ha
  • Biotopflächen und Rückzugsräume: 35,5 ha

Maßnahmen

  • Entwicklung des Standortes für die neue Führungsbranchen Informations- und Mikrotechnik
  • Integration von Dienstleistungen, freizeitwirtschaftlichen Aktivitäten sowie Versorgungseinrichtungen
  • Stärkung der hohen Freiraumqualitäten durch Vernetzung mit angrenzenden Dortmunder Parks
  • Schaffung einer Grünanlage mit Erholungsfunktion
  • Denkmalgerechte Herrichtung ausgewählter Bestandsgebäude
  • Integration der historischen Industrieanlagen in moderne Standortstrukturen
  • Erhalt und Sicherung ökologischer Rückzugsräume für Flora und Fauna.

Leistungen von NRW.URBAN

  • Erwerb der Fläche von der Krupp Hoesch Stahl AG
  • Abbruch und Instandsetzung von Gebäuden
  • Sanierung und Sicherung von Altlasten
  • Projektmanagement
  • Planung und Herstellung von Erschließungsanlagen und öffentlichen Grünflächen
  • kaufmännische Projektdurchführung einschließlich des Finanzierungsmanagements
  • Wettbewerbsmanagement
  • Beantragung von Fördermitteln
  • Vermarktung der Bauflächen

 

 

Ansprechpartner

Franz Große-Kreul
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel. 02 31 / 43 41-289
Fax 02 31 / 43 41-350
franz.grosse-kreul@nrw-urban.de

Konrad Hachmeyer-Isphording

dortmund-project
Töllnerstraße 9-11
44122 Dortmund
Tel. 0231/50-29230
Fax 0231/50-29218
konrad.hachmeyer@stadtdo.de