23.02.2018

Bauland-Dialog NRW: Großes Interesse am Austausch


40 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen ein Bevölkerungswachstum, gleichzeitig fehlt es an geeigneten Flächen für den Wohnungsbau. Experten des Bauministeriums, der NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, des AAV und des Forums Bauland kamen beim Bauland-Dialog NRW in Münster mit rund 200 kommunalen Vertretern zusammen, um unterschiedliche Ansätze der Baulandmobilisierung anhand von konkreten Projekten zu diskutieren.

„Nur mit Innenstadtverdichtung wird es nicht gelingen, die Wohnungsbaunachfrage zu bedienen“, stellte die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, klar, dass die Mobilisierung von Brachflächen nicht ausreiche. Die neue Landesbauordnung sehe „deutliche Erleichterungen“ für Neu- und Ausbauten vor, erklärte Scharrenbach vor etwa 200 Gästen. Das Land biete verschiedene Instrumente, um mehr Wohnraum schaffen zu können.

Franz Meiers, Geschäftsführer von NRW.URBAN: „Ob Flächenrecycling oder Neuausweisung von Flächen: Wir unterstützen Kommunen intensiv dabei, für sich die beste Lösung zu finden, auch dafür trafen wir uns beim Bauland-Dialog zu einem intensiven Austausch mit den kommunalen „Machern“ von Stadtentwicklungsprojekten zusammen.“

NRW.URBAN stellte aktuelle Fallbeispiele zu den Programmen Flächenpool NRW, Standortcheck Wohnen sowie Kooperative Baulandentwicklung vor. Zentral standen in allen Gesprächen aktuelle Fragen aus den Kommunen: Wie verhält es sich mit Altlasten auf privaten Flächen? Muss es eine Fläche für die Bewerbung im Eigentum der Gemeinde sein oder kann die Fläche auch im Privatbesitz sein? Welche ist der richtige Umgang mit privaten Flächeneigentümern? Kann man die Instrumente auch miteinander kombinieren, z.B. Standortcheck mit Flächenpool NRW?

Eine Dokumentation des Tages finden Sie auf der Website von Flächenpool NRW.


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