30.04.2018

Das war die Polis Convention 2018 am NRW-Stand


Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum war eines der Leitthemen auf dem Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen. NRW.URBAN war als Mitaussteller auf dem NRW-Gemeinschaftsstand und tauschte sich in Talkrunden und Beratungsgesprächen mit kommunalen Vertretern zu den Themen Kooperative Baulandentwicklung, Standortcheck Wohnen sowie Flächenpool NRW.

Elf Städte und Gemeinden für den Flächenpool NRW ausgewählt


Im Rahmen der diesjährigen Stadtentwicklungsmesse Polis Convention hat Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ergebnis des vierten Auswahlverfahrens zur Aufnahme in den Flächenpool NRW bekannt gegeben. Bochum, Drensteinfurt, Finnentrop, Gummersbach, Hellenthal, Hilchenbach, Lünen, Oelde, Rosendahl, Warendorf und Werther sind die Städte und Gemeinden, die sich mit bis zu fünf Standorten für das Verfahren beworben haben und für die vierte Runde des Regelbetriebs ausgewählt wurden. Die ausgewählten Städte und Gemeinden werden bei der Aktivierung brachgefallener oder untergenutzter Flächen unterstützt. Ministerin Ina Scharrenbach: „Brachliegende oder untergenutzte Standorte im Innenbereich, die als Bauland für Wohnen oder Gewerbe aktiviert werden, helfen an der richtigen Stelle gegen die Baulandknappheit und sorgen für städtebauliche Verbesserungen. Bauland zu aktivieren bedeutet Heimat zu schaffen“.

Rückenwind bei der Entwicklung von mehr Bauland


Im Bauland-Talk diskutierte Staatssekretär Dr. Jan Heinisch mit dem Rommerskirchener Bürgermeister Dr. Martin Mertens, mit Sonja Schemmann, Bürgermeisterin aus der münsterländischen Nordwalde sowie mit Ludger Kloidt, Geschäftsführer von NRW.URBAN. Sie waren sich einig: um bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können, werden adäquate Flächen benötigt. Das Land hilft bei der Schaffung von Bauland mit dem Programm der Kooperativen Baulandentwicklung.

Passgenaue Flächenentwicklung: Regio.NRW – Wirtschaftsflächen


Mit dem Projektaufruf „Regio.NRW – Wirtschaftsflächen“ geht das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen neue Wege. Es stehen über 30 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die sich auf die Erschließung von Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen konzentrieren. Der Aufruf eröffnet auch Chancen für Kommunen, die bisher keinen Zugang zu Projektförderungen hatten: im Münsterland, in Südwestfalen, im Köln-Bonner und Aachener Raum sowie in Ostwestfalen-Lippe.
Während des Besuchs der polis Convention sagte Staatssekretär Christoph Dammermann (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie): „Unser Ziel ist, den kommunalen Wirtschaftsförderungen landesweit die Chance zu eröffnen, jetzt die Entwicklung ihrer Wirtschaftsflächen schnell weiter voranzutreiben. In der Phase der Planung oder in der Phase der Baureifmachung - passgenau da, wo die Kommune gerade steht.“ Staatssekretär Dammermann nahm gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Jan Heinisch an einem Talk zum Thema „Baulandaktivierung und Entwicklung von Wirtschaftsflächen in NRW“ teil.


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