28.09.2018

Deutscher Städtebaupreis 2018 geht nach Dortmund

Dreiklang der Stadtentwicklung PHOENIX West – Hörde Zentrum – PHOENIX See

Der in zweijährigem Turnus von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) mit maßgeblicher Unterstützung der Wüstenrot Stiftung verliehene Städtebaupreis geht im Jahr 2018 an das Projekt PHOENIX - Eine neue Stadtlandschaft in Dortmund. Dieser "Dreiklang der Stadtentwicklung PHOENIX West – Hörde Zentrum – PHOENIX See" repräsentiert die Entwicklungsstrategien der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, dem Amt für Wohnen und Stadterneuerung, der Wirtschaftsförderung Dortmund, der Emschergenossenschaft – Projekt Emscherraum, dem NRW.URBAN – Projekt PHOENIX West, dem DSW21 – Projekt PHOENIX See und verschiedenen öffentlichen und privaten Investoren in Dortmund.

Die interdisziplinär zusammengesetzte Jury (Stadtplanung, Architektur, Freiraumplanung und Denkmalpflege) unter Vorsitz von Prof. Undine Giseke würdigte die hohe stadträumliche Qualität, die durch die selbstverständliche Verzahnung und neue Nutzungscodierung der beiden ehemaligen Industrieareale Phönix West und Ost mit dem Stadtteil Hörde und darüber hinaus mit der Gesamtstadt geschaffen wurde. "Die Kombination aus urbanem, historisch gewachsenem Kern, einem Gewerbe-, Freizeit- und Kulturstandort sowie einem hochattraktiven Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsstandort am See ist überregional einzigartig. Aufgrund der vielschichtigen Qualitäten erreicht PHOENIX regionale Strahlkraft über das Stadtgebiet von Dortmund hinaus. Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Beteiligten an der neuen Dortmunder Stadtlandschaft PHOENIX kann zu Recht als Musterbeispiel für den exzellenten Strukturwandel vom Industriezeitalter zur postindustriellen Stadt gewertet werden."

PHOENIX West


Der Deutsche Städtebaupreis


Der mit insgesamt 25.000 € dotierte Deutsche Städtebaupreis hat die Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur zum Ziel. Es werden in der Bundesrepublik Deutschland realisierte städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur sowie zur räumlichen Entwicklung im städtischen und ländlichen Kontext auszeichnen. Dabei sollen die Projekte in herausragender Weise den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raumes, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.
Der Preis wird in zwei Sparten vergeben. Neben dem „klassischen“ Städtebaupreis wird ein Sonderpreis vergeben, der der Akzentuierung besonders dringlicher Anwendungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung dient und in diesem Jahr unter dem Motto „Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext“ stand.

Die mit ca. 300 Gästen besuchte und von Prof. Dr. Werner Durth, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats des Preises und ständigen Gast der Jury, moderierte Preisverleihung fand im Kleinen Haus des Staatstheaters in Mainz statt.

Ihre Ansprechpartnerin:


Birgit Jakoby
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel.: 0231 4341.267
Birgit.Jakoby@remove-this.nrw-urban.de


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