28.05.2018

Flächenpool NRW: Neue Standorte in elf Kommunen, Aufnahme Einzelstandorte weiterhin möglich


Das vierte Aufrufverfahren ist abgeschlossen, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat alle Bewerberkommunen über die Aufnahmeentscheidung informiert. Im Rahmen der diesjährigen Stadtentwicklungsmesse Polis Convention hat Staatssekretär Dr. Jan Heinisch die Ergebnisse offiziell verkündet und den anwesenden, “neuen” Kommunen gratuliert.

Bochum, Drensteinfurt, Finnentrop, Gummersbach, Hellenthal, Hilchenbach, Lünen, Oelde, Rosendahl, Warendorf und Werther sind die Städte und Gemeinden, die sich mit bis zu fünf Standorten für das Verfahren beworben haben und für die vierte Runde des Regelbetriebs ausgewählt wurden.

“Brachliegende oder untergenutzte Standorte im Innenbereich, die als Bauland für Wohnen oder Gewerbe aktiviert werden, helfen an der richtigen Stelle gegen die Baulandknappheit und sorgen für städtebauliche Verbesserungen.“, betonte Ministerin Ina Scharrenbach zu Beginn der Bewerbungsrunde. Wie der Flächenpool NRW dieses erreicht, erläuterte Staatssekretär Heinisch im Messegespräch mit Blick auf seine zurückliegende Amtszeit als Bürgermeister einer Flächenpool-Kommune sehr anschaulich: Der Flächenpool NRW entwirre den Knoten, der die Standortaktivierung bislang verhindere.

 

Interessierte Kommunen können jederzeit Einzelstandorte melden

Auch dringliche Einzelstandorte können nach einer Vorqualifizierung durch den Flächenpool NRW in das Verfahren aufgenommen werden. Dies bedeutet, dass Kommunen zu jeder Zeit Standorte für eine Aktivierung im Rahmen des Flächenpools vorschlagen können. Das ermöglicht den Kommunen und den Experten des Flächenpools, sich besonders drängenden Herausforderungen im Stadtgebiet prioritär und ohne nennenswerten Verfahrensvorlauf zu widmen. Weitere Informationen unter http://nrw-flaechenpool.de/info/bewerbung/.


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