04.06.2018

Gelsenkirchen Bismarck: Ein Quartier für alle Generationen


Gelsenkirchen: Einfahrt in das Stadtquartier „Graf Bismarck“. Rund um das alte Hafenbecken ackern die Bauarbeiter auf Hochtouren. Hier entstehen mehrgeschossige Gebäude mit einem urbanen Mix aus Geschäften, Cafés und Gaststätten in den Erdgeschossen, Büros und Wohnungen in den oberen Etagen. Das Bauschild zeigt verlockende Aussichten: Bald werden die Bewohner von großzügigen Balkonen schicker Lofts den vorbeifahrenden Schiffen winken. Der neue Komplex am Hafenbecken ist Ende des Jahres bezugsfertig. Aber auch geförderter Wohnungsbau, barrierefreies Wohnen und ein privat geführtes Hotel mit Niveau sollen das Viertel bereichern.

Schräg gegenüber im „Gartenviertel“ südlich des Hafens haben sich schon viele Familien ihren Traum vom Eigenheim erfüllt. Reihen- und Doppelhäuser sind dort von 2011 bis 2016 in privater Bauträgerschaft entstanden, auf Grundstücken zwischen 300 und 1.000 Quadratmetern Größe. Trampolins, Schaukeln und Klettergerüste in den Gärten lassen ahnen, dass es nach Schulschluss und am Wochenende mit der himmlischen Ruhe, die am Mittag herrscht, vorbei sein wird. Eine willkommene „Ruhestörung“ in einem Quartier, in dem die Zeichen auf Zukunft stehen.

Integratives Wohnprojekt


Etwas weiter – an der Lübecker Straße – hat die Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH (APD) gemeinsam mit dem Investoren-Ehepaar Kirchner ein Wohnprojekt für demenziell erkrankte Menschen realisiert. Im weißen Gebäudeteil sind drei Demenz-Wohngemeinschaften mit jeweils acht Bewohnern untergebracht, im roten Haus befinden sich 17 Servicewohnungen, in denen Paare, von denen ein Partner an Demenz leidet, ein Zuhause gefunden haben. Im obersten Stockwerk öffnet ein rundum verglaster Aufenthaltsraum den Blick auf das Hafenviertel – einzig die zwei Penthäuser im roten Haus warten noch auf Mieter, sonst ist das Haus voll belegt.

80 Prozent der Flächen verkauft


Das Wohn-Projekt „Leben auf Graf Bismarck“ zeigt deutlich, wie sich die Entwicklung des attraktiven Quartiers weiter gestalten soll. NRW.URBAN hat das Gelände einst im Rahmen des Grundstücksfonds NRW angekauft, seit 2007 hergerichtet und erschlossen und verkauft nun die Grundstücke. Burkhard Bahrenberg, Projektmanager von NRW.URBAN: „80 Prozent der Flächen haben inzwischen einen Investor gefunden. Der Rhein-Herne-Kanal mit dem ehemaligen Werkshafen im Norden und die Industriewaldflächen im Süden üben offensichtlich einen besonderes Reiz auf Investoren aus.“

Weitere Informationen zum Projekt und zum Verkauf der Flächen finden Sie hier.


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