21.03.2018

Kooperative Baulandentwicklung: 5 Hektar neues Bauland in Nordwalde


Ministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeisterin Sonja Schemmann unterzeichneten eine Zielvereinbarung über eine Entwicklungsmaßnahme eines Baugebietes in Nordwalde im Kreis Steinfurt. Ministerin Ina Scharrenbach: „Nordwalde ist eine der wenigen Gemeinden im Kreis Steinfurt, die über den Bahnverkehr unmittelbar an das Oberzentrum Münster angeschlossen ist und damit ein sehr guter Ausweichstandort für den sehr angespannten Wohnungsmarkt Münster sein kann. Die Gemeinde weist auch einen überdurchschnittlichen Bedarf nach geförderten Wohnungsbau auf.

Das Projekt kann ein gutes Beispiel für einen „urbanen Städtebau“ in ländlicheren Gemeinden werden. Mit der Unterzeichnung der Zielvereinbarung hat sich die Gemeinde Nordwalde gleichzeitig dazu verpflichtet, in dem neu entstehenden künftigen Baugebiet mindestens 30 % öffentlich-gefördertem Wohnungsbau zu realisieren.

Hintergrund

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt ausgewählte Kommunen durch das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken. Ziel und Voraussetzung der Maßnahmen der Kooperativen Baulandentwicklung ist es, auf den mobilisierten Baugrundstücken vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 % gefördertem Wohnungsbau zu realisieren. Dabei werden regionale und städtebauliche Strukturunterschiede, zum Beispiel zwischen urbanen und eher ländlich geprägten Wohnquartieren, berücksichtigt. Auf dieser Basis steht die NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH interessierten Kommunen als „Entwicklungsgesellschaft auf Zeit“ zur Seite. Die Landesregierung hat mit dem Nachtragshaushalt 2017 den Gesamtrahmen von 20 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro verfünffacht, um Städte und Gemeinden bei der Aktivierung von Bauland zu unterstützen.

Kooperative Baulandentwicklung



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