09.06.2017

Kraftwerk Weisweiler: Neue Perspektiven finden


Erste Werkstatt der „Machbarkeitsstudie mit dreistufigem Werkstatt-Verfahren zur Entwicklung des Industriedrehkreuzes Weisweiler – Inden – Stolberg“

Am 7. Juni fand in Eschweiler die erste Werkstatt zur Entwicklung des Industriedrehkreuzes Weisweiler-Inden-Stolberg“ statt. Ziel der Machbarkeitsstudie mit einem mit dreistufigen Werkstatt-Verfahren ist es, bereits heute Perspektiven für die Zeit nach der Braunkohleverstromung in Weisweiler zu entwickeln.
Dafür muss ein Folgenutzungskonzept mit signifikanten Profilen für die Standorte entwickelt werden, welches nicht nur künftige Nutzungsoptionen definiert, sondern auch Synergien für die gesamte Region aufzeigen kann. Dieses Folgenutzungskonzept wird der erste Baustein einer Neustrukturierung sein, welches von allen Beteiligten im Konsens entwickelt und getragen werden soll. Weitere Ziele des Folgenutzungsszenarios werden die Schaffung von Flächen für möglichst viele neue industriell-gewerbliche Arbeitsplätze sowie die sinnvolle Weiterentwicklung einer nachhaltigen Strukturpolitik in den betroffenen Kommunen und der Region sein.

Im Februar 2017 wurde die NRW.URBAN GmbH & Co. KG durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW mit der Erarbeitung der Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des „Industriedrehkreuzes Weisweiler – Inden – Stolberg“ beauftragt. Die Beauftragung sowie die Erarbeitung der Studie erfolgt im Rahmen der Innovationsregion Rheinisches Revier und in enger Abstimmung mit der federführenden IRR GmbH.

Hintergrund

Anlass der Untersuchung ist die um 2030 mit der vollständigen Auskohlung des Tagebaus Inden einhergehende Beendigung der Braunkohleförderung und die dadurch bedingte Nutzungsaufgabe des Kraftwerks Weisweiler in seiner jetzigen Form. Dieser absehbare Teil des Strukturwandels erfordert frühzeitiges Handeln, um den Verlust von Industriearbeitsplätzen zu kompensieren. Hierbei stehen die potentiellen Gewerbe- und Industrieflächen im Umfeld des Kraftwerks im Fokus einer vorzunehmenden qualifizierten Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung möglicher Synergien durch die Entwicklung von Flächenpotentialen im Umfeld des Stolberger Hauptbahnhofs.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.

 

 


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