08.01.2018

Neue Bewerbungsrunde für den Flächenpool NRW


Ministerin Ina Scharrenbach will Baulandpotenziale effizient aktivieren

Ministerin Ina Scharrenbach ruft die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden auf, den „Flächenpool NRW“ zu nutzen und sich am vierten Bewerbungsverfahren für das Landesinstrument zu beteiligen: „Die Aktivierung von Wohnbauflächenpotentialen ist eine wichtige Initiative, um ein Klima für Neubau in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Brachliegende oder untergenutzte Standorte im Innenbereich, die als Bauland für Wohnen oder Gewerbe aktiviert werden, helfen an der richtigen Stelle gegen die Baulandknappheit und sorgen für städtebauliche Verbesserungen. Bauland zu aktivieren bedeutet Heimat zu schaffen“.

Baulandpotenzial auf Brachflächen zu mobilisieren bietet viele infrastrukturelle Vorteile. Gleichzeitig ist die Aktivierung von ungenutzten Arealen, etwa für den Wohnungsbau, vielschichtiger und aufwändiger als das Ausweisen von neuem Bauland. An dieser Stelle steht das Programm „Flächenpool NRW“ mit Expertise zur Seite und übernimmt die externe, neutrale Prozessgestaltung und -moderation.

Der „Flächenpool NRW“ ist inzwischen an 195 Standorten in 50 Städten und Gemeinden des Landes NRW tätig, um die Entwicklungsmöglichkeiten brachgefallener oder untergenutzter Flächen zu prüfen und die Aktivierung zu begleiten. Die Unterstützung durch den „Flächenpool NRW“ fußt auf der Vermittlung zwischen den Interessen von Stadt und Flächeneigentümern sowie aufklärenden Untersuchungen zur Überwindung möglicher Entwicklungshemmnisse.

Bewerbung

Die Bewerbungsfrist endet am 19. März 2018. Die Projektverantwortlichen des Flächenpool NRW stehen gerne zu Vorgesprächen zum Instrument oder geeigneten Standorten zur Verfügung, z.B. im Rahmen des „Bauland-Dialogs NRW 2018 – beraten, aktivieren, fördern“, einer Veranstaltung des MHKBG mit der NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, dem AAV und BLB am 16. Februar 2018 in Münster.

Bewerbungsunterlagen zum aktuellen Verfahren


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