15.11.2017

Smart Factories und urbane Standorte


Co-Working-Spaces, Unternehmens-Labs, interdisziplinäre Verknüpfungen von Unternehmen, gemeinsam genutzte Ressourcen – das sind Aspekte, die bei der Flächenentwicklung für zukünftige Industrie- und Gewerbeansiedlungen in den Fokus rücken. Flächen sollen durch hervorragende Infrastruktur und ein attraktives Umfeld ein gutes Klima für Innovationen schaffen.

Die Anforderungen an Gewerbe- und Industrieflächen haben sich im Zuge der digitalen Transformationsprozesse deutlich verändert. Auch die strategischen Parameter für eine Standortwahl bei expandierenden Unternehmen befinden sich im Umbruch. Neue Gewerbeflächen müssen nicht nur verkehrstechnisch gut angebunden sein, sondern auch über beste Voraussetzungen für die digitale Vernetzung verfügen und ein attraktives Arbeitsumfeld für die dort arbeitenden Menschen bieten.

Die Anforderungen an die Flächen der Zukunft


Der Megatrend Industrie 4.0 nimmt Einfluss auf die gebaute Umwelt und die regionalen Wirtschafts- und Siedlungsstrukturen. „Smart Factories“ stoßen z.B. weniger Schadstoffe aus und verbrauchen weniger Ressourcen. Damit können die Produktionen der Zukunft auch wieder näher an die Stadtzentren rücken und eine stärkere Mischung von Wohnen und Gewerbe im Sinne einer Stadt der kurzen Wege ermöglichen. Solche Arbeitsplätze werden somit auch besonders interessant für qualifizierte Fachkräfte, die das urbane Leben schätzen und zunehmend weite Anfahrten zu ihrem Arbeitsplatz scheuen. Auch die Ansiedlung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen machen solche Konzepte wahrscheinlich – gleichen die Szenarien für die Gewerbestandorte der Zukunft doch eher einem Universitätscampus als einem herkömmlichen Fertigungsstandort.

NRW.URBAN unterstützt Städte und Gemeinden dabei, zukünftige Gewerbestandorte so zu planen, dass sie für die Investoren der Zukunft interessant sind. Die Entwicklungsgesellschaft des Landes verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Gewerbe- und Industriestandorten und konnte ein einzigartiges Know-how aufbauen: vom Flächenrecycling über die Fördermittelakquise und die Baureifmachung bis zur Vermarktung.

Weitere Informationen zu den von NRW.URBAN entwickelten Gewerbestandorten finden Sie hier.


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