Ländlicher Raum


Mit dem Ruhrgebiet und der Rheinschiene bestimmen in Nordrhein-Westfalen Ballungsräume, die sich den Herausforderungen des industriellen Strukturwandels stellen mussten, häufig die Diskussion. NRW.URBAN hat sich aber ebenso Expertise in der Entwicklung von Städten und Gemeinden außerhalb der Ballungsräume erarbeitet. Wenn es um Fragen geht, wie Klein- und Mittelstädte trotz Alterung und Abwanderung, aber auch partiellen Wachstums zukunftsfähig werden, ist NRW.URBAN ein starker Partner. Auch der Schutz landwirtschaftlich genutzter Flächen gehört zum Aufgabenspektrum von NRW.URBAN. Die NRW.URBAN GmbH & Co. KG ist als Siedlungsunternehmen des Landes Nordrhein-Westfalen aktiv eingebunden, um den Erhalt von landwirtschaftlichen Flächen in NRW zu sichern.

Konzepte & Planung


NRW.URBAN gestaltet aktiv den strukturellen und sozialen Wandel in Städten und Gemeinden sowie in ländlichen Räumen. Mit dem Ziel, die Abwanderung junger und gut qualifizierter Menschen in die großen Städte einzudämmen sowie eine gesunde Basis für landwirtschaftliche und regional orientierte Unternehmen zu schaffen, erarbeitet NRW.URBAN detailgenaue Konzepte sowie zeit- und kostensichere Planungen.

Workshop-Verfahren/ Perspektivenwerkstätten

Dialog, Abstimmung und Konsensbildung sind wesentliche Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Unterschiedliche Interessen müssen hierbei sinnvoll zu einer langfristig tragfähigen Strategie zusammengeführt werden. NRW.URBAN organisiert und leitet diese Verhandlungsprozesse in Form von Perspektiven- und Planungswerkstätten. Wir unterstützen den öffentlichen Meinungsaustausch durch die Konzipierung und Durchführung geeigneter Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung und -information.

Machbarkeitsstudien

Häufig scheitern innovative Ideen der Stadterneuerung an Zweifeln und Bedenken bezüglich der Umsetzbarkeit. Durch wissenschaftlich abgesicherte Marktuntersuchungen und fundierte Machbarkeitsstudien überprüft NRW.URBAN mögliche Lösungsansätze für ein Projekt hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit. Wir analysieren Umsetzungsmöglichkeiten, identifizieren Risiken und schätzen Erfolgsaussichten ab.

Vorbereitende Untersuchungen

Wenn Kommunen abwägen, ob und wie sie ein Quartier oder eine Brache entwickeln sollen oder können, leitet NRW.URBAN häufig das Verfahren der vorbereitenden Untersuchungen ein. Darin werden Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken geprüft und Empfehlungen für alle weiteren Planverfahren geben. Ein abschließender Untersuchungsbericht dient den Kommunen als Entscheidungsgrundlage.

Baulandentwicklung


Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum betrifft nicht nur Großstädte, sondern auch viele kleinere nordrhein-westfälische Kommunen. Das zeigen Auswertungen der aktuellen und zu erwartenden Zuwachsraten. Deshalb hat das Land NRW ein neues Unterstützungsangebot ins Leben gerufen, das Kommunen, die Bedarf an entsprechenden Grundstücken Bedarf haben, bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnungsbaugrundstücken unterstützt. Als Pilot-Projekt für das Programm zur sozialen Baulandentwicklung diente ein Modellvorhaben, das NRW.URBAN in Zusammenarbeit mit der Stadt Linnich – einer circa 12.000 Einwohner zählenden Stadt im Kreis Düren – durchgeführt hat. Hier stand NRW.URBAN der Kommune nicht nur bei der Projektentwicklung zur Seite, sondern praktizierte auch zum ersten Mal die Bauland-Finanzierung als Kooperationsmodell. Auch für das Instrument des Flächenpools war eine Kommune im ländlichen Raum Vorreiter. Im münsterländischen Nordwalde startete das Pilotprojekt.

  • Linnich
    Baulandentwicklung

    In sieben Ortschaften sind in Kooperation mit NRW.URBAN Baugebiete entwickelt worden.

    > zum Projekt

Gewerbeflächenentwicklung


Nordrhein-Westfalen ist ein starker Wirtschaftsstandort. Viele Städte – vor allem im Ruhrgebiet – haben den Strukturwandel von einer monostrukturierten Industrie zu diversifizierten Handels-, Dienstleistungs- und Forschungsstandorten kombiniert mit „sauberen“ Industrielandschaften geschafft. Zahlreiche Flächen hat NRW.URBAN als Treuhänderin des Grundstücksfonds NRW angekauft und entwickelt.

Auch in ländlichen Regionen ist NRW.URBAN aktiv. Denn Ziel ist, dass diese auch zukünftig lebenswert für ihre Bewohner und Bewohnerinnen bleiben. Deshalb entwickelt NRW.URBAN Methoden und Konzepte, die dem immer noch steigenden Flächenverbrauch entgegenwirken und kleineren und mittleren Unternehmen Ansporn geben, dezentrale Wirtschaftsstrukturen zu erhalten und zukunftsfähige Arbeitsplätze in den Regionen zu schaffen.

Der wechselseitige Nutzen von Ökonomie und Ökologie steht bei der nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung im Fokus. Ein Ziel ist es, den Flächenverbrauch weiter zu reduzieren, indem beispielsweise Brachflächen wieder genutzt oder nicht ausgelastete Gewerbegebiete aufgewertet werden.

Konversion


Die Umnutzung ehemaliger Militärflächen zu Wohn- und Gewerbezwecken steht im Fokus diverser Konversionsvorhaben in NRW. Dabei rücken vor allem Flächen, die in das bestehende Siedlungsgefüge eingebunden werden, in den Vordergrund. NRW.URBAN unterstützt im Auftrag des Landes Kommunen, die Konversionsprojekte planen und umsetzen wollen.

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Flächenrecycling


Nordrhein-Westfalen weist durch seine lange Industriegeschichte eine große Zahl an Altlasten und altlastverdächtigen Flächen auf. Nicht nur der Bergbau hat seine Spuren hinterlassen. In eher ländlich geprägten Räumen gab es lange Zeit Kleinindustrien, die von wirtschaftlicher Bedeutung waren, dann aber im Zuge der Globalisierung an Bedeutung verloren haben – dazu gehören zum Beispiel die Eisen- und Hüttenindustrie im Sauerland oder die Textilindustrie in Ost-Westfalen. Einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Neuinanspruchnahme von Freiflächen leistet die Reaktivierung von Industrie-, Verkehrs- und Militärbrachen – das sogenannte „Flächenrecycling“. Für eine neue Nutzung ist in vielen Fällen die Aufbereitung und Sanierung altlastverdächtiger Flächen erforderlich. Die Arbeit an der Schnittstelle vom öffentlichen zum privaten Sektor spielt dabei in der Regel eine wichtige Rolle. Projekte des Flächenrecyclings zeichnen sich durch ein hohes Maß an Komplexität aus: Unterschiedliche Ebenen der behördlichen Genehmigung, Sanierungskonzepte und Dekontaminationsanalysen sowie Entsorgungsmanagement müssen Berücksichtigung finden.

Ingenieurdienstleistungen


Bei vielen städtebaulichen Projekten sind Ingenieurleistungen gefragt, die Kommunen nicht selbst abdecken können. Vor allem kleine Kommunen haben nicht die Möglichkeit, die notwendigen Ressourcen an Personal und Know-how für einschneidende Umbaumaßnahmen vorzuhalten. Hier steht NRW.URBAN als technischer Partner bereit. Wir unterstützen Sie bei:

  • Erschließung und Ingenieuranlagenbau
  • Bauleitung und technischer Projektsteuerung
  • Freiraum- und Landschaftsplanung sowie Biotopschutz (Spezialität: Biotopmanagement bei komplexen Sanierungsmaßnahmen)
  • Hochbau (Planung, Ausschreibung, Bauleitung, Gesamtsteuerung bei
  • Gebäudeumbau und Rückbau
  • energetischer Optimierung von Bestandsgebäuden
  • Sicherung und Umbau von denkmalgeschützten Gebäuden

Förderberatung


Ohne öffentliche Förderungen sind Mammutprojekte der Stadterneuerungen häufig nicht zu verwirklichen. Es gibt eine Vielzahl von Programmen, die den finanziellen Spielraum der Kommunen erweitern. NRW.URBAN unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einwerbung der Mittel und hilft ihnen, eigene Umsetzungsstrukturen zu schaffen, die entsprechenden Vorhaben zu steuern und eine ordnungsgemäße Abwicklung der Maßnahmen sicherzustellen. Nutzen Sie unsere Expertise!

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Vergabeberatung


Die "Zentrale Vergabe" von NRW.URBAN berät und unterstützt Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber bei der ganzheitlichen Durchführung von Ausschreibungen innerhalb von Deutschland und EU-weit.

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