Gewerbegebiet Zeche Waltrop


Die schönen Dinge der Arbeit

Das Gelände des Gewerbeparks "Zeche Waltrop" liegt am südöstlichen Rand des Stadtgebietes von Waltrop. Die wirtschaftliche Funktion der Fläche wurde im Jahr 1903 mit der Abteufung der Schächte der Zeche Waltrop festgelegt und bis zum Jahr 1973 vom Bergbau bestimmt. Die Zeche war mit Abstand der größte Arbeitgeber am Ort. Das 38 Hektar große Gelände im Stadtteil Brockenscheidt wird heute als Gewerbe- und Dienstleistungsstandort, integriert in einen Landschaftspark, genutzt. Die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Zeche wurden in die Entwicklung des Gewerbeparks einbezogen. Seit dem Erwerb des Areals durch den Grundstücksfonds NRW konnten circa 40 Unternehmen, unter anderem das bekannte Versandunternehmen Manufactum, auf dem signifikanten Gelände angesiedelt werden.

NRW.URBAN entwickelt das Projekt im Rahmen eines Treuhandverhältnisses mit dem Grundstücksfonds NRW.

 

Entwicklungsschritte

1984 erwarb das Vorgängerunternehmen von NRW.URBAN das Grundstück als Treuhänderin für den Grundstücksfonds NRW. Der Standort wurde in den folgenden Jahren als Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park in Zusammenarbeit mit der Stadt Waltrop unter dem Motto "Arbeiten im Park" entwickelt. Die im historisierenden Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts erbauten Gebäude des Zechenensembles wurden weitgehend erhalten und instand gesetzt.

2005 wurde der zweite Bauabschnitt auf der insgesamt circa neun Hektar großen ehemaligen Kokereifläche baureif gemacht und erschlossen. Auf rund 25.000 Quadratmetern entstand ein Gewerbe- und Dienstleistungsstandort mit besonderer städtebaulicher Qualität und einer speziellen Marktorientierung auf kleine Betriebe und Handwerksbetriebe. Seit Mitte 2006 steht der zweite Bauabschnitt mittelständischen Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben zur Verfügung.

 

Leistungen von NRW.URBAN

  • kaufmännische und technische Projektsteuerung und -leitung einschließlich des Finanzierungsmanagements 
  • Akquisition und Bewirtschaftung von Fördermitteln
  • städtebauliche Oberleitung
  • Entwicklung eines Gestaltungshandbuches
  • Sanierung und Baureifmachung
  • Erschließungsplanung und -durchführung
  • Grundstücksbewirtschaftung
  • Wettbewerbsmanagement
  • Vermarktung