Bochum

Machbarkeitsstudien, Opelflächen


Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk beauftragte NRW.URBAN im Juni 2013 mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Folgenutzung der Opel-Werksflächen in Bochum. NRW.URBAN leitete daraufhin eine umfassende Bestandserhebung und Analyse der ehemals bergbaulich genutzten Flächen und Gebäude hinsichtlich Substanz, Gebäudestruktur, vorhandene Erschließung sowie Bodenbeschaffenheit ein. NRW.URBAN ergänzte das Material durch eigene Erhebungen und Untersuchungen.

Mitte 2015 beauftragte die „Bochum Perspektive 2022“-GmbH NRW.URBAN mit der Fortschreibung der Machbarkeitsstudie für die ehemaligen Werke II und III. Anlass war die Entscheidung der Adam OPEL AG, ihr zentrales Warenverteilzentrum auf der Fläche des ehemaligen Werks II zu errichten. Ziel der Überarbeitung: ein Masterplan als Basis für zukünftige Nutzungen sowie die Prüfung der Integrationsfähigkeit des Warenverteilzentrums und die Eignung der restlichen Flächen für weitere Betriebe. Die Ergebnisse: Das Warenverteilzentrum lässt sich strukturell in das Gesamtkonzept integrieren. Eine Nutzung der restlichen Flächen ist auch nach dem Bau des Warenverteilzentrums weiterhin möglich.

Ergänzend zur Masterplanung hat NRW.URBAN in einer gesonderten Untersuchung auch die südlich angrenzenden Arrondierungsflächen, ein über 30 Hektar großes Flächenpotenzial, das sich heute noch überwiegend im Eigentum der Deutschen Bahn AG befindet, auf ihre Eignung für die Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen untersucht.

Ziele der Standortentwicklung


  • Bildung eines zukunftsfähigen Mix aus Produktionsstandort, Wissensstandort und Standort für hochwertige Warenverteilung
  • Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen
  • Nutzungskonzept mit signifikantem Profil
  • kein Vorab-Verkauf einzelner Grundstücke
  • wirtschaftlich tragbare Folgenutzung
  • regionaler Konsens
  • sinnvolle Weiterentwicklung einer nachhaltigen Strukturpolitik der Stadt Bochum und der Region

Historie


Seit 1962 betrieb Opel an drei Standorten in Bochum seine Autoproduktion. Die größte Fläche, das Werk I mit fast 70 Hektar, wurde Ende 2014 aufgegeben. An den beiden anderen Standorten wurden schon länger keine Autos mehr gebaut. Bochum verlor durch die Opel-Schließung wertvolle Industriearbeitsplätze. Der Rat der Stadt Bochum befürwortete daher die Gründung der „Bochum Perspektive 2022“-GmbH als Tochter der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH. Ihr Zweck: die Entwicklung aller ehemaligen Opelflächen im Stadtgebiet.

Leistungen von NRW.URBAN


  • Machbarkeitsstudie
  • Überarbeitung der Machbarkeitsstudie als Vorbereitung für einen Masterplan
  • Analyse der angrenzenden Arrondierungsflächen

Ihr Ansprechpartner


Christoph Kemperdick
Projektmanagement
Mozartstraße 2a
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Tel.: 0241 47019.20
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