Bochum

Flächenrecycling, Zeche Holland


Das Areal der ehemaligen Wattenscheider Zeche Holland ging Mitte der 1980er Jahre in den Grundstückfonds des Landes NRW über. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) setzte NRW.URBAN hier, wie an verschiedenen anderen Standorten im Ruhrgebiet, das Konzept „Wohnen und Arbeiten im Park“ um. Eine Reihe von Gewerbestandorten wurde entwickelt, alle durch die Verbindung mit dem Emscher-Landschaftspark von besonderer Qualität, gekennzeichnet durch einen großen Freiraumanteil und durch die Vorgabe einer besonderen städtebaulichen Gesamtkonzeption. Auf dem Gelände der Zeche Holland sollte das Gebiet in erster Linie ökologisch orientierten Gewerbebau anziehen. Die als Baudenkmäler ausgewiesenen Wahrzeichen der Zeche – Schwarzkaue, Lohnhalle und Förderturm – wurden mit der Nutzung für ein Gründer- und Technologiezentren verbunden.

Standortvorteile


  • abwechslungsreicher Branchen-Mix von der Bio-Bäckerei bis zum Spezialisten für Netzwerktechnik
  • 3-Sterne-Tryp-Hotel mit 98 Zimmern 
  • Technologie- und Gründerzentrum Wattenscheid (TGW) 
  • Gastronomie und Event-Halle „Alte Lohnhalle“

Historie


Die Zeche Holland war ein Steinkohlenbergwerk mit Schächten in Gelsenkirchen und in Wattenscheid. Holländische Kapitalgeber gründeten 1855 die Bergbau-Aktiengesellschaft Holland, um die Grubenfelder zu erschließen. Die größte Menge Kohle (1,7 Millionen Tonnen) wurde dort im Jahr 1969 gefördert. Damals arbeiteten circa 3.000 Kumpel auf der Anlage. In den 1970er Jahren wurde Holland mit der Essener Zeche Zollverein zu einem Verbundbergwerk zusammengelegt. Die Stilllegung der Gesamtanlage erfolgte schließlich Ende der 1980er Jahre.

Leistungen von NRW.URBAN


  • Erwerb des Zechenareals im Rahmen des Grundstücksfonds NRW
  • Entwicklung des Konzepts „Arbeiten im Park“ 
  • denkmalgerechte Sanierung des Altgebäudebestands
  • Altlastenentsorgung
  • Freiflächengestaltung und Wegeführung
  • Baureifmachung der Grundstücke
  • Vermarktung der Grundstücke

Ihr Ansprechpartner


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