Dortmund

Flächenrecycling, PHOENIX West


Auf der Fläche des ehemaligen Stahlwerks PHOENIX in Dortmund entsteht der 115 Hektar große Technologie- und Dienstleistungsstandort PHOENIX West. Das im Rahmen des PHOENIX Parks entstandene Wegenetz verbindet den Technologiepark PHOENIX West mit dem PHOENIX See, der unter der Regie der Stadt Dortmund und der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft auf dem Standort des ehemaligen Stahlwerks PHOENIX Ost entstanden ist. Insgesamt umfasst der Entwicklungsstandort PHOENIX eine Fläche von 200 Hektar. Auf dem Technologie- und Dienstleistungsstandort PHOENIX West entsteht eine erste Adresse fu¨r Unternehmen aus Zukunftsbranchen und Dienstleistungen. Wer sich für eine Ansiedlung auf dem Gelände PHOENIX West entscheidet, entscheidet sich für eine der 1A-Lagen in Dortmund.

Standortvorteile


  • erstklassige Verkehrsanbindung
    • 15 Minuten bis zum Hauptbahnhof Dortmund
    • 5 Minuten bis zum Regional-Bahnhof Dortmund-Hörde
    • 20 Minuten bis zum Flughafen Dortmund
    • 60 Minuten bis zum Flughafen Düsseldorf
  • komfortable Mobilität
    • ausreichend Stellflächen im öffentlichen Raum
    • privater Parkhausbau auf dem Areal möglich
    • direkte Anbindung ans überregionale Radwegenetz über den Emscherradweg
  • repräsentative Lage
    • direkte Nachbarschaft zum städtebaulichen Highlight-Projekt Phoenix-See
    • gute Anbindung an Hauptverkehrsachsen (B54/B1/A40/A45)
    • Kombination aus denkmalgeschützten Gebäuden, moderner High-Light-Architektur und Relikten der Industriekultur
    • hohe Freiraumqualität durch Vernetzung mit angrenzenden Dortmunder Parks

Historie


Die Geschichte des Hüttenstandortes PHOENIX reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits 1841 wurde die Hermannshütte von dem Iserlohner Hermann Dietrich Piepenstock auf dem Gelände des zukünftigen PHOENIX Sees gegründet. Etwa zehn Jahre später entstand auf PHOENIX West das Hochofenwerk, das rund 150 Jahre lang Stahl produzierte. 1963 wurde das Werk unter Regie der Hoesch AG zum damals modernsten Oxygen-Stahlwerk des Kontinents umgebaut. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten rund 10.000 Menschen auf dem Areal. 1997 existierte durch die Übernahme der HOESCH AG durch den Krupp-Konzern (1992) sowie die Fusion von Thyssen und Krupp zur ThyssenKrupp AG nur noch ein Stahlkonzern im Ruhrgebiet. Damit wurde das Ende der Stahlproduktion in Dortmund eingeläutet. Die ThyssenKrupp AG entschied sich zwischen den beiden Stahlstandorten Duisburg und Dortmund für Duisburg am Rhein. 1998 wurden die Hochöfen (PHOENIX West) und 2001 die Hermannshütte stillgelegt. Gebäude und Technik wurden komplett nach China verkauft. Über viele Monate hinweg bauten rund 1.000 Chinesen Teile der Dortmunder Westfalenhütte ab, um sie später in China neu zu errichten.

Leistungen von NRW.URBAN


  • Erwerb der Fläche von der Krupp Hoesch Stahl AG
  • Abbruch und Instandsetzung von Gebäuden
  • Sanierung und Sicherung von Altlasten 
  • Planung und Herstellung von Erschließungsanlagen und öffentlichen Grünflächen
  • kaufmännische Projektdurchführung einschließlich des Finanzierungsmanagements 
  • Wettbewerbsmanagement und Beantragung von Fördermitteln 
  • Vermarktung der Bauflächen

Weitere Infos zu PHOENIX West finden Sie hier:


http://phoenixdortmund.de/de/fakten/phoenixwest.html

Ihre Ansprechpartnerin


Birgit Jakoby
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel.: 0231 4341.267
Kontakt per E-Mail