Gelsenkirchen

Flächenrecycling, Quartier Graf Bismarck


In Gelsenkirchen-Bismarck entsteht ein attraktives Quartier mit einer Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Aus der Industriebrache entwickelt die Stadt Gelsenkirchen gemeinsam mit NRW.URBAN eine „Stadt am Wasser“. Der Rhein-Herne-Kanal mit dem ehemaligen Werkshafen im Norden und die Industriewaldflächen im Süden machen den besonderen Reiz des Standortes aus. NRW.URBAN hat das Gelände im Rahmen des Grundstücksfonds NRW angekauft, seit 2007 wird „Graf Bismarck“ hergerichtet und erschlossen. Herzstück von „Graf Bismarck“ wird das „Hafenviertel – ein lebendiges Viertel mit einem urbanen Mix aus Geschäften im Erdgeschoss, Büros und Wohnungen in den oberen Etagen sowie attraktiven Standorten für Cafés und Gaststätten. Das „Kanalviertel“ im Nord-Osten des Areals bilden künftig bis zu fünfgeschossige Gebäude. Im „Gartenviertel“ südlich des Hafenviertels werden die Strukturen kleinteiliger. Private Bauträgerhaben in Grundstücke zwischen 300 und 1.000 Quadratmetern Größe investiert. Nach Süden hin – so das Freiraumkonzept– soll die Bebauung immer lichter werden: Ausgehend von der Blockrandbebauung am Ufer mit bis zu fünfstöckigen kombinierten Wohn- und Bürogebäuden, nimmt die Geschosszahl südwärts bis auf zwei Etagen ab. Als letzter Abschnitt soll in einigen Jahren ganz im Süden das „Waldviertel“ ebenfalls als Mischgebiet entwickelt werden.

Standortvorteile


  • Entwicklung eines Wohn-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandorts mit hohen städtebaulichen und ökologischen Qualitäten
  • Direkte Lage am Rhein-Herne-Kanal
  • Anbindung an den Emscherlandschaftspark
  • Energiekonzept mit dem besonderen Anspruch einer nachhaltigen Stadtentwicklung 
  • Entwicklung der Kanaluferzone im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher Lippe
  • Anschlussstelle Schalke-Nord (BAB 42) - beste verkehrliche Voraussetzungen

Historie


1869 entstand auf der 82 Hektar großen Fläche mit der Zeche „Graf Bismarck“ der erste Steinkohleschacht. 1913 errichtet die Bergwerksgesellschaft dort eine Zentralkokerei für acht Schachtanlagen. 1955 und 1958 wurden jeweils steinkohlebefeuerte Kraftwerke in Betrieb genommen. Die Schließung der Zechenanlagen im Jahr 1963 läutete das Bergwerksterben im Ruhrgebiet ein. Als 1973 auch Kokerei und Kraftwerk schließen, verödet die Fläche. Mit der Grundstücksübernahme durch den Grundstücksfonds NRW kam schließlich neues Leben in den Stadtteil Gelsenkirchen-Bismarck.

Leistungen von NRW.URBAN


  • Erwerb der Fläche von der RWE-Dea AG
  • Projektmanagement
  • Beantragung von Fördermitteln
  • kaufmännische Projektdurchführung sowie das Finanzierungsmanagement
  • Überarbeitung des städtebaulichen Rahmenplans aus dem Jahre 1995  inklusive der Eingriffs-Ausgleichsbilanz
  • Herrichtung und Baureifmachung des Geländes inklusive punktueller   Kampfmittelsuche
  • Planung und Herstellung der Erschließungsanlagen und öffentlichen Grünflächen
  • Neubau der Hafenbrücke
  • Vermarktung der Bauflächen 
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ihre Ansprechpartner


Burkhardt Bahrenberg
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
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