Köln-Mülheim

Flächenrecycling, Otto-Langen-Quartier


Auf der rund fünf Hektar großen Fläche der ehemaligen Gießerei der Gasmotorenfabrik der Deutz AG entsteht ein modernes Stadtquartier rund um die denkmalgeschützte „Möhring-Halle“. Das architektonisch spannende Gebäude soll in Zukunft Mittelpunkt eines lebendigen, gemischt genutzten Viertels werden. NRW.URBAN entwickelt das Quartier in Kooperation mit den benachbarten Grundstückseigentümern. Im Otto-Langen-Quartier sollen 450 neue Wohnungen entstehen, von denen rund ein Drittel öffentlich gefördert wird.

Die Planungen: bezahlbarer Wohnraum für Familien, Studenten und ältere Menschen, eine die Freiraumqualität und Vitalität fördernde Infrastruktur, die Ansiedlung von Betrieben aus Kunst und Kultur, Gastronomie und eines Hotels. Ergänzt wird dieser Nutzungsmix durch Dienstleistungs- und kleinere Gewerbebetriebe. Eine Kindertagesstätte und öffentliche Spielbereiche sind ebenfalls vorgesehen. Über öffentliche Grünzüge wird das Quartier wird mit dem Mühlheimer Hafen und dem angrenzenden Rhein-Ufer verbunden und untereinander sowie mit umliegenden Quartieren vernetzt.

Standortvorteile


  • erstklassige Verkehrsanbindung
    • KVB-Anbindung leicht erreichbar
    • 15 Minuten vom Kölner Hauptbahnhof
    • 15 Minuten bis zum Flughafen Köln/Bonn
    • 10 Minuten bis zum Autobahnkreuz Köln-Ost
  • lebendige Strukturen durch gute Mischung
    • barrierefreies Generationenwohnen
    • repräsentative Penthouse-Wohnungen
    • günstiger sozialer Wohnungsbau für Familien
    • Einbindung in ein spannendes Kreativquartier
    • Möhring-Halle als zentraler Ort für Kultur und Kunst
    • Nahversorgung durch das Einkaufsgebiet rund um den Wiener Platz
  • Lage direkt am Rhein
    • Grün- und Freiräume am Rheinufer
    • grüne Korridore als Verbindung der Wohnbereiche

Historie


Nachdem sich die Deutz AG mit ihren Produktionsstandorten sukzessive aus dem Stadtteil zurückgezogen hat, hatte die Landesentwicklungsgesellschaft bereits im Jahr 1996 für den Grundstückfonds NRW einen der am schwierigsten zu entwickelnden Abschnitte des Gebiets erworben: die rund fünf Hektar große Fläche der ehemaligen KHD Gießerei. Bei der Perspektivenentwicklung für den Stadtteil im Entstehen wurden in den Werkstattverfahren der Stadt Köln alle Eigentümer und Interimsnutzer ins Boot geholt. Namensgeber im Arbeitsprozess war zunächst die 1902 ursprünglich für die „Kunst- und Gewerbeausstellung“ in Düsseldorf durch den Architekten Bruno Möhring erbaute Industriehalle, die später in der einen Rhein-Metropole abgebaut und in der anderen wieder aufgebaut wurde. Das architektonisch spannende Gebäude soll in Zukunft unter dem Namen „Otto-Halle“ Mittelpunkt eines lebendigen, gemischt genutzten Quartiers werden.

Die nächsten Schritte


  • Städtebauliche Planungen und Schaffen von Planungsrecht 
  • Bodensanierungen und Rückbau baufälliger Hallen
  • Bau neuer Straßen, Wege und Grünzüge
  • Durchführung von Realisierungswettbewerben für Architekten und Investoren, um die durch NRW.URBAN formulierten Ansprüche an Wohnformen, an Nutzungsmix, Funktionalität, Energieeffizienz und gestalterische Qualitäten zu gewährleisten
  • Entwicklung und Vermarktung der einzelnen Baufelder an Investoren

Ihr Ansprechpartner


Christoph Kemperdick
Projektmanagement
Mozartstraße 2a
52064 Aachen
Tel.: 0241 47019.20
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