Projekt

Zeche Waltrop


In Waltrop-Brockenscheidt, wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts mächtige Schornsteine qualmten, Strebengerüste über Förderschächten aufragten und Kühltürme, Kohlenwäsche und Maschinenhallen ein Riesenareal belegten, findet sich heute ein hochwertiger Gewerbe- und Dienstleistungspark. Elf stattliche Hallen blieben von der einstigen Zeche Waltrop übrig. In den herausgeputzten, unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden arbeiten auch heute wieder viele Menschen. NRW.URBAN hatte das rund 38 Hektar große Gebiet 1984 für den Grundstücksfond NRW erworben und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Waltrop zu einem modernen Gewerbepark entwickelt. Die verbliebenen Jugendstilhallen, ein Ensemble von besonderer städtebaulicher und architektonischer Bedeutung, bezog NRW.URBAN in den Gewerbepark ein. In ihnen machen heute Handwerksbetriebe, Ingenieurbüros und Unternehmen wie Hasebikes oder das Versandhaus Manufactum „Kohle“.

Standortvorteile


  • architektonisch wertvolle und einmalige Gebäudeensemble
  • Grün- und Freiflächenkonzept, das die bestehenden Natur- und Landschaftsstrukturen aufnimmt
  • harmonisches Zusammenspiel von Alt- und Neubauten, gesteuert über ein Gestaltungshandbuch
  • Entfernung zu den Autobahnen A 2 und A 45 jeweils nur fünf Kilometer 
  • Entfernung zum Flughafen Dortmund 20 Kilometer
  • innenstadtnahe (1,5 Kilometer) Lage zur Stadtmitte von Waltrop

Historie


Die ehemalige Zeche Waltrop weist neben dem Essener Bergwerk Zollverein das zusammenhängende Hallenensemble auf und steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Um die Jahrhundertwende gründete der preußische Staat die Zeche Waltrop. 1903 wurde mit dem Abteufen begonnen, zwei Jahre später die Förderung aufgenommen. 1909 kam eine Kokerei hinzu, die später erweitert wurde. Rund 2.000 Bergleute brachten 1974 dort 1,13 Millionen Grubengold zutage. Noch kurz vor der Stilllegung 1979 wurde die Zeche mit dem Bergwerk Minister Achenbach zusammengelegt.

Leistungen von NRW.URBAN


  • kaufmännische und technische Projektsteuerung und Projektleitung einschl. Finanzierungsmanagement
  • Akquisition und Bewirtschaftung von Fördermitteln
  • städtebauliche Oberleitung
  • Entwicklung eines Gestaltungshandbuchs
  • Sanierung und Baureifmachung
  • Erschließungsplanung und -durchführung
  • Grundstücksbewirtschaftung
  • Wettbewerbsmanagement 
  • Vermarktung

Ihre Ansprechpartnerin


Marion Ikemeyer
Treuhandverwaltung und Vertragsmanagemen
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel.: 0231 4341.301
Kontakt per E-Mail