17.05.2019

25 Standorte, 255 Hektar, 300 Eigentümer: Kommunen aktivieren Brachen im Flächenpool NRW


Im Rahmen der Stadtentwicklungsmesse Polis Convention hat Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen das Ergebnis des fünften Auswahlverfahrens zur Aufnahme in den Flächenpool NRW bekannt gegeben: 12 neue Kommunen sowie eine Regelkommune wurden mit insgesamt 25 Standorten in das Verfahren aufgenommen. Dahinter verbergen sich über 255 ha Fläche und über 300 Eigentümer. Die ausgewählten Städte und Gemeinden erhalten Unterstützung dabei, brachgefallene oder untergenutzte Flächen in Kooperation mit den Eigentümern zu untersuchen und einer neuen Nutzung zuzuführen.

Kommunen wollen private Potenzialflächen aktivieren


Ausgewählt für die fünfte Runde des Regelbetriebs wurden die Städte und Gemeinden:

  • Duisburg
  • Dülmen
  • Erftstadt
  • Gladbeck
  • Haan
  • Legden
  • Lotte
  • Meckenheim
  • Ratingen
  • Schwelm
  • Unna
  • Vreden

Zusätzlich wurde ein weiterer Standort der bereits im Regelbetrieb befindlichen Kommune Radevormwald für das Verfahren ausgewählt. "Mit dem Flächenpool NRW klären wir die zu einer Aktivierung notwendigen Rahmenbedingungen, etwa planungsrechtliche Möglichkeiten und wirtschaftliche Aspekte der Flächen und analysieren, wie die weitere Entwicklung aussehen könnte. Dabei werden private Eigentümer und Kommunen an einen Tisch gebracht, um einen Konsens zur weiteren Entwicklung zu erreichen." so Franz Meiers, Geschäftsführer von NRW.URBAN.

Das Interesse an der Aktivierung von untergenutzten Flächen bleibt ungebrochen, rund 10 weitere Kommunen haben im Rahmen des 5. Aufrufverfahrens ihr Interesse bekundet. Sie werden je nach Eignung voraussichtlich unterjährig mit einem Einzelstandort oder im Rahmen des nächsten Aufrufs in das Verfahren aufgenommen. Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BEG NRW: "Die beschleunigte Einzelstandortaufnahme ist prädestiniert für Städte und Gemeinden mit Flächen, die lokal eine besonders hohe Dringlichkeit haben. Im Unterschied zum jährlichen Aufrufverfahren, bei dem mehrere Standorte in einer Kommune als Gesamtaufgabe im Fokus stehen, verkürzen sich bei einer Einzelstandortaufnahme die Fristen für die Bewerbung und die Aufnahmeentscheidung."

Weitere Informationen:


Aurélia Ölbey

Unternehmenskommunikation
02 11 54 23 8-218
aurelia.oelbey@remove-this.nrw-urban.de


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