15.11.2018

Ausgekohlt und dann? NRW.URBAN begleitet Strukturwandel im Rheinischen Revier


Um 2030 wird der Tagebau Inden vollständig ausgekohlt. Damit einhergehend endet die Braunkohleförderung, wodurch das Kraftwerk Weisweiler seine Nutzung in der jetzigen Form aufgeben wird. Wie kann der drohende Verlust frühzeitig aufgefangen werden? Die Anlieger-Kommunen setzen auf ein Industriedrehkreuz Weisweiler-Stolberg-Inden. Dafür hat das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen für die Zukunftsagentur Rheinisches Revier bei NRW.URBAN eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die vor kurzem vorgestellte Studie ist der Start eines langfristigen Entwicklungsprozesses.

Dreistufiges Werkstattverfahren und umfangreiche Analysen


Prämisse des umfangreichen Werkstattverfahrens war es, ein Folgenutzungskonzept zu erarbeiten, welches von allen Beteiligten im Konsens gemeinsam entwickelt und getragen wird. In einer Stakeholder-Analyse standen zunächst die Wünsche und Anregungen der regionalen Entscheidungsträger im Raum. Anhand dieser Interviews, weiterer aufwändiger Bestandserhebungen sowie der Diskussionsergebnisse aus den drei Werkstätten hat das Team von NRW.URBAN erste grobe Skizzen und Szenarien einer zukünftigen Nutzung des Kraftwerksgeländes erarbeitet. In der Machbarkeitsstudie fließen alle Ergebnisse aus einem dreistufigen Werkstattverfahren zusammen.

Werkstatt-Impressionen


Strukturwandel gemeinsam gestalten


An der Entwicklung der Machbarkeitsstudie des „Industriedrehkreuzes Weisweiler – Inden – Stolberg“ waren neben der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH die Städte Eschweiler und Stolberg, die Gemeinde Inden, die Städteregion Aachen, der Kreis Düren und die indeland Entwicklungsgesellschaft sowie die RWE Power AG, die EVS Euregio Verkehrsschienennetz GmbH  und die Industrie- und Handelskammer Aachen beteiligt.

Hier finden Sie die Präsentation der Machbarkeitsstudie mit Stimmen aus der Region. 

 

Weitere Informationen:

Jens Kohnen
Projektleiter
Graurheindorfer Straße 92
53117 Bonn
Tel.: 0228 763827.76

jens.kohnen@remove-this.nrw-urban.de


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