21.09.2021

Back to life – das Land NRW auf der Polis Convention 2021


Endlich wieder echtes Netzwerken – so hat auch das Team des Gemeinschaftsstandes Nordrhein-Westfalen die diesjährige Polis Convention empfunden. Nach dem digitalen Experiment 2021, lag dieses Jahr die Begeisterung allseits in der Luft, endlich wieder auf einer echten Messe zu sein und echte Menschen zu treffen – die Nachfrage nach Austausch war deutlich spürbar.

Wunsch nach Innovation und Experimentierräumen


Die Standgemeinschaft Nordrhein-Westfalen knüpfte an der Bauhaus-Tradition an und gab Raum für den Austausch, um über die künftigen Formen des Zusammenlebens zu diskutieren. Der Wunsch nach Innovation, nach Experimentierräumen war vorhanden, vor allem aber auch der Wunsch nach Qualität. Sabine Nakelski, Gruppenleiterin im MHKBG NRW: "In Nordrhein-Westfalen haben wir den Ehrgeiz, Qualitäten nach vorne zu bringen. Neben den gestalterischen, funktionalen und nachhaltigkeits-Qualitäten gehören auch andere Qualitäten dazu, etwa die Prozessqualität. Wir wollen unser Augenmerk auf die Zukunft richten und unsere Städte und Gemeinden lebenswert, nachhaltig und resilient gestalten – das ist in allen Teilbereichen die Zielsetzung der Landesregierung."

#Möglichmachen


Dabei wurden auch Fallstricke der heutigen Stadtentwicklung angesprochen, etwa die Flächenverfügbarkeit, die Komplexität von Verfahren, der Innovationsbedarf der Baubranche oder der Fachkräftemangel.  "Ob Städtebauförderung, Wohnraumförderung oder Dorferneuerung, ob Bestand oder Neubau – wir wollen an allen Stellschrauben drehen und auf allen Ebenen mehr Schwung hineinbringen, damit mehr und schneller und gut gebaut werden kann. Niemand ist allein – das zeigt die Standgemeinschaft – ein ganzes Netzwerk von Experten steht parat, um die Prozesse vom Planen bis zum Bauen zu beschleunigen" – so Nakelski.

Qualität sticht


Klar ist: alle wollen wohnen, alle wollen bauen und die Nachfrage nach Flächen ist ungebrochen. Die Unterstützungsleistungen des Landes aus der Initiative Bau.Land.Leben helfen bei der Realisierung von kommunalen Flächenentwicklungsvorhaben. Doch die große Herausforderung ist nicht nur Quantität zu erzielen, sondern auch Qualität. Ludger Kloidt, Geschäftsführer NRW.URBAN: "In den Projekten, die wir mit den Kommunen für das Land umsetzen, wird uns häufig die Frage gestellt, was das Alleinstellungsmerkmal der jeweiligen Flächenentwicklung sein könnte. Unsere Antwort ist: Qualität sticht. Wir haben den Auftrag, die Kommunen mit all den Instrumenten zu unterstützen, die da sind – wir möchten aber zusätzlich zum #Möglichmachen auch, dass Qualität möglich gemacht wird."

Die Standgemeinschaft Nordrhein-Westfalen


Der Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen wurde unter Federführung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes organisiert, in Kooperation mit Organisationen des Landes Nordrhein-Westfalen – der NRW.BANK, der Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN, der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft BEG NRW, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW, dem Verband der Wohnungswirtschaft VdW Rheinland Westfalen und dem AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung.

Weitere Informationen


Aurélia Ölbey

Tel: 0211 54238 218

aurelia.oelbey@nrw-urban.de


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