21.01.2021

Bau.Land.Leben: Urbane Kleingärten neu denken


Immer wieder weichen Kleingärten in dicht besiedelten Räumen dem Wohnungsbau – doch sollten Kleingärten und Wohnungsbau nicht als Gegensatz begriffen werden. Grünflächen machen ein Wohngebiet erst recht lebenswert, verbessern Luftqualität und Stadtklima und mindern Lärm. Folgerichtig stehen Kleingärten und Wohnungsbau in der Stadplanung nicht mehr unbedingt in Konkurrenz zueinander – vielmehr kann eine ökologische und soziale Stadtentwicklung nur gemeinsam stattfinden. Vielerorts gibt es bereits Aktivitäten seitens der Kleingartenverbände, ihre Anlagen zum Stadtraum hin zu öffnen.

Aufgrund vieler Erfahrungen aus der Projektarbeit speziell zum Thema Kleingärten hatte sich die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft BEG – in Kooperation mit der Deutschen Bahn als Grundstückseigentümerin großflächiger Gartenanlagen – mit einem Kreis von Landschaftsplanerinnen und Landschaftsplanern über die Entwicklungspotenziale von Kleingärten ausgetauscht und zahlreiche Beispiele für Innovationsgärten entwickelt. Heraus kam die nun veröffentlichte Planungshilfe „Urbane Gärten“, mit der es gelingt, die ökologische und soziale Qualität zentral gelegener Kleingartenanlagen aufzugreifen und Ideen für die nachhaltige Integration in urbane Strukturen anschaulich darzustellen.

Die Broschüre steht auf der sowie auf zum Download zur Verfügung und kann auf Anfrage auch als Druckexemplar verschickt werden.

 

Weitere Informationen:

Jennifer Freckmann
Tel.: 0201 747660
Jennifer.freckmann@nrw-urban.de


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