22.01.2019

Bochum: Neues Wohnprojekt in Gerthe

Kooperative Baulandentwicklung

Bochum treibt die Wohnungsbauoffensive weiter voran und wird dabei durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW unterstützt. Die Stadt nimmt am Landesprogramm „Kooperative Baulandentwicklung“ teil, zur Aufnahme in das Programm unterzeichneten Bauministerin Ina Scharrenbach und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch die Zielvereinbarung.

Beste Voraussetzungen in Bochum


Die Stadt Bochum möchte bis zu 800 neue Wohnungen auf dem Gebiet errichten, ein Drittel davon öffentlich gefördert, attraktives Wohnen für Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, junge Haushalte: In Gerthe entsteht auf einer rund 12 Hektar großen Fläche ein neues Wohnneubaugebiet.Ministerin Ina Scharrenbach: „Wir haben Bochum ausgewählt, weil die Stadt die besten Voraussetzungen mitbringt. Das Entwicklungsgebiet in Hiltrop und Gerthe ist durch mehrere ÖPNV-Haltepunkte an das Stadtzentrum von Bochum angebunden, weist eine gute Infrastruktur für die Nahversorgung auf und ist durch viele Grünanlagen geprägt. Somit: beste Voraussetzungen.“

NRW.URBAN ist "Entwicklungsgesellschaft auf Zeit"


Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird die NRW.URBAN die Stadt Bochum bei der Entwicklung des Rahmenplangebietes als „Entwicklungsgesellschaft auf Zeit“ unterstützen. NRW.URBAN  übernimmt in Abstimmung mit der Stadt nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land NRW stellt der Stadt für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Wir wollen bauen. Bochum ist eine attraktive Stadt, die mehr Wohnraum in allen Preissegmenten braucht. Wir freuen uns über die Unterstützung des Landes, denn damit ziehen Land und Stadt an einem Strang in Richtung mehr Wohnbestand. Ich bin mir sicher, dass dieses Projekt in Hiltrop und Gerthe neue Impulse geben wird, um sich zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung sein.“

Die Stadt Bochum und NRW.URBAN als „Entwicklungsgesellschaft auf Zeit“ möchten gemeinsam auf der Fläche im Bochumer Norden ein durchmischtes Wohnquartier für alle Alters- und Einkommensgruppen entwickeln. Dazu gehören unter anderem Starterhaushalte, Ein- und Zweipersonenhaushalte, aber auch Familien mit Kindern sowie Seniorinnen und Senioren. Die Rahmenplanung weist aber nicht nur Bauflächen aus, sondern umfasst ein Gesamtkonzept aus Erschließungs- und Mobilitätsvorstellungen, attraktiven Grün- und Freiflächen, Konzepten zur Regenwasserbewirtschaftung und der Integration von Wohnfolgenutzungen. Der Rahmenplanprozess soll dabei unter Einbeziehung lokaler Akteure, der Bürgerschaft sowie der Ortspolitik erfolgen.

Foto: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Bauvorhaben Gerthe-West, Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Das Gebiet erstreckt sich vom ehemaligen Kirmesplatz am Castroper Hellweg auf Höhe der Heinrichstraße im Süden über weitgehend unbebaute Flächen bis zur Straße „Hiltroper Landwehr“ und von dort östlich der Straße „Am Hillerberg“ weiter bis über die Sodinger Straße hinaus. Im Südwesten grenzt an das Plangebiet der Volkspark Hiltrop, der bereits durch einen schmalen Fußweg entlang des ehemaligen Kirmesplatzes mit dem Castroper Hellweg im Bereich der Heinrichstraße verknüpft ist.

Ansprechpartner


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Projektmanagement
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