27.08.2021

Gelsenkirchen: 30 Hektar Wald zum Jubiläum Forststation Rhein-Elbe


Im März 2021 konnte NRW.URBAN 30 Hektar Industriewaldflächen in Gelsenkirchen veräußern. Damit geht das Gelände, auf dem auch die "Forststation Rheinelbe" seit 25 Jahren wertvolle Bildungsarbeit leistet, in den Besitz des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, über.

Wildnis- und Naturerfahrungsraum im Ruhrgebiet


Das Projekt "Industriewald Rheinelbe – Wildnis- und Naturerfahrungsraum im Ruhrgebiet" ging 1996 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe, südlich des Gelsenkirchener Stadtzentrums, an den Start. Damals noch unter dem Namen "Restflächenprojekt" im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscherpark gegründet, verfolgt das Waldprojekt das Ziel, den Strukturwandel im Sinne einer Renaturierung von Industriebrachen zu nutzen. Wald ist der beste "Lernort Natur". Dieser Erkenntnis fühlt sich Wald und Holz NRW verpflichtet.

Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt


Im "besonderen Forsthaus" inmitten der Industriewaldfläche "Rhein-Elbe" wirkt Förster Oliver Balke als Walderlebnispädagoge seit vielen Jahren. Das Projekt des Landesbetriebes Wald und Holz NRW wurde zudem Anfang 2021 im Rahmen des Sonderwettbewerbs "Soziale Natur – Natur für alle" als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung geht an Initiativen, die den Zugang zur Natur als Chance für eine Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes fördern. Dieser Ansatz wird durch das Team des Industriewaldes gelebt und in die Tat umgesetzt, da es zahlreichen Kita- und Grundschulkindern, aber auch interessierten Erwachsenen naturnahe Erlebnisse und Erfahrungen bietet.  Heute wie damals liegt ein Schwerpunkt des Projektes darauf, Kindern, die in städtischer Umgebung aufwachsen, Natur-Erfahrungen durch Waldbesuche zu ermöglichen. Diese Erfolgsgeschichte hat inzwischen bundesweit viele Nachahmer gefunden. 

Weitere Informationen


Burkhardt Bahrenberg

Tel: 0231 4341 280

Email: burkhardt.bahrenberg@nrw-urban.de 


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