03.06.2020

Meerbusch: Zielvereinbarung für Baulandentwicklung „Kamper Weg“ unterschrieben


Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, und die Meerbuscher Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage haben am 3. Juni die Zielvereinbarung zur Baulandentwicklung „Kamper Weg“ in Meerbusch unterzeichnet. Auf einer Fläche von rund 37 Hektar sollen zukünftig 690 neue Wohnungen entstehen.

Bis zu 700 Wohneinheiten gelant


Bei einem Ortstermin mit Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage hat sich Ministerin Ina Scharrenbach bereits im Mai einen ersten Eindruck vom geplanten Siedlungsgebiet "Kamper Weg / Ivangsheide / Kalverdonksweg" in Osterath verschafft. Die Stadt Meerbusch entwickelt das rund 35 Hektar große Areal, auf dem in den nächsten Jahren in mehreren Bauabschnitten bis zu 700 Wohneinheiten entstehen können, in Kooperation mit der landeseigenen Gesellschaft NRW.URBAN.

Entwicklungsgesellschaft auf Zeit


Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird NRW.UBAN die Stadt Meerbusch bei der Entwicklung des Entwicklungsgebietes als "Entwicklungsgesellschaft auf Zeit" treuhänderisch unterstützen, sowohl personell als auch finanziell bei der Bewältigung des Großprojekts. Sie erwirbt die im geplanten Baugebiet gelegenen Grundstücke im Namen der Stadt, plant und baut die Erschließung, übernimmt die Vermarktung, erhält über eine Landesbürgschaft die notwendigen Darlehensmittel von der NRW.BANK zur Finanzierung und stellt das gesamte Projektmanagement sicher.

Gut angebunden


Das Entwicklungsgebiet “Kamper Weg“ liegt im östlichen Teil von Meerbusch-Osterath und ist rund einen Kilomenter vom Stadteilzentrum entfernt. Über die K-Bahn (U 76) in Richtung Krefeld und Düsseldorf ist das Plangebiet verkehrstechnisch sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Zwei Haltestellen befinden sich in fußläufiger Entfernung zum Plangebiet und verbinden das Gebiet nicht nur mit Krefeld und Düsseldorf, sondern auch mit dem schienengebundenen Personennahverkehr. Ministerin Ina Scharrenbach: „Die Siedlungs- mit der Mobilitätsentwicklung im Zusammenspiel, öffnen für Meerbusch die Tore in die Zukunft. Ich bedanke mich ausdrücklich bei dem Rat der Stadt Meerbusch, dass er den Weg für diese Entwicklung freigemacht hat.“

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage: „Die Meerbuscher Bevölkerung wächst seit Jahren um fast ein Prozent jedes Jahr, was beweist, wie attraktiv Meerbusch als Wohnstandort ist. Vor allem jene, die eine Familie gründen wollen, suchen hier dringend einen Platz zum Wohnen und Leben. Folglich hat Meerbusch einen sehr geringen Leerstand an Wohnungen. Denn Meerbusch gehört zum Ballungsgebiet Düsseldorfs - davon profitieren wir. Wir sind aber auch gefordert – neben einer Innenverdichtung der Stadtteile - genügend Neu-Erschließungen von Baugebieten vorzunehmen. In dem neuen Wohnbaugebiet streben wir als Stadt daher eine Mischung verschiedener Bauformen und -dichten sowie Wohnungstypen an, die einer breiter Bevölkerungsschicht aus verschiedenen Einkommensbereichen dienen soll. Das neue Wohngebiet wird viel öffentliches Grün haben. Die Menschen werden sich sehr rasch zu Hause fühlen.“

Weitere Informationen


Jennifer Boländer

Tel.: 0211 54238.315

jennifer.boländer@nrw-urban.de


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