Erftstadt, Kooperative Baulandentwicklung


Die Stadt im "Speckgürtel" von Köln nutzt die Unterstützung für die Mobilisierung und Erschließung von Baugrundstücken im Stadtteil Liblar. Im Mai 2019 wurde die Zielvereinbarung zur Entwicklungsmaßnahme unterzeichnet. Diese sieht sowohl eine Innenverdichtung des Stadtteils, als auch eine Neu-Erschließung von Bauland vor. Insgesamt handelt es sich um rund 4,5 Hektar Bruttofläche.

Das Entwicklungsgebiet "Liblar"


Das Entwicklungsgebiet "Liblar" ist rund 300 Meter vom Zentrum von Eftstadt entfernt und somit durch den Bahnhof wie auch die Bundesautobahnen A 1 und A 61 an das überregionale Straßen- und Schienennetz angebunden. Somit kann die Siedlungs- mit der Mobilitätsentwicklung gemeinsam sinnvoll in die Zukunft gedacht werden. 

Operative Unterstützung für die Baulandentwicklung


Erftstadt gehört zum Speckgürtel von Köln und ist daher gefordert – neben einer Innenverdichtung der Stadtteile - auch genügend Neu-Erschließungen von Baugebieten vorzunehmen, um der Nachfrage, besonders von jungen Familien, gerecht zu werden. In dem neuen Gebiet soll Wohnraum für verschiedene Einkommensbereiche verfügbar sein. 

Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird NRW.UBAN die Stadt Erftstadt bei der Entwicklung des Entwicklungsgebietes treuhänderisch unterstützen. Sie übernimmt in Abstimmung mit der Stadt nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Stadt für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Die Kooperative Baulandentwicklung


Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt ausgewählte Kommunen durch das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken. Ziel und Voraussetzung der Maßnahmen ist es, auf den mobilisierten Baugrundstücken vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau zu realisieren.

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