Bau.Land.Partner

Revitalisierung von Brachflächen


Überall in Nordrhein-Westfalen sind ungenutzte Areale und Brachflächen vorzufinden. Egal ob Industriebrache oder leerstehende Hallen: Solche Flächen stören nicht nur das Stadtbild, sondern rauben auch viel Raum, der bei der heutigen Wohnungsknappheit sinnvoller genutzt werden kann.

Brachflächen, wie leerstehende Industriegelände, können durch fachgerechte Revitalisierung entwickelt und zu neuem Lebensraum werden: sie bieten Kommunen eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Hindernisse bei der Baulanderschließung


Bevor über die Nutzung von Brachen gesprochen werden kann, muss oft eine Menge Vorarbeit in ein solches Projekt gesteckt werden. Das Schwierigste daran: die Ermittlung des Eigentümers und die Verhandlungen über Verkauf und Nutzung des brachen Standortes. Gerade in diesen Punkten mangelt es Städten und Gemeinden häufig an Ressourcen, diesen Part ohne externe Unterstützung zu übernehmen.

Wieso ist die Revitalisierung von Brachen so wichtig?


Ziel einer Revitalisierung ist es, einer Gemeinde oder Stadt neue Möglichkeiten der Folgenutzung zu eröffnen. Dazu werden Maßnahmen der Sanierung oder des Rückbaus genutzt.

Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Flächenrecycling. Ein spannender Ansatz für ehemalige, nun stillgelegte Industriebrache, die viel Raum für künftige Bauvorhaben bieten. Durch Flächenrecycling bleibt das Grundgerüst der Industrieanlage erhalten, gleichzeitig wird das Objekt aber mit anderem Nutzen weiterentwickelt. Durch dieses Verfahren wird die jeweilige Anlage also erneut in den Wirtschaftskreislauf integriert.

In Zukunft werden auch sogenannte Konversionsflächen eine immer wichtigere Rolle bei der Stadtentwicklung spielen. Durch Konversion werden Brachflächen wieder in den Wirtschaftskreislauf eingegliedert indem bspw. eine Nutzungsänderung der bestehenden Gebäude vorgenommen wird. So können auch Grundstücke, die auf den ersten Blick unattraktiv wirken, z.B. zu modernen Wohnungen entwickelt oder für andere städtebauliche Vorhaben genutzt werden.

Wie entstehen Brachflächen?


Brachflächen stören das Stadtbild und blockieren Entwicklungsmöglichkeiten. Auch im ländlichen Raum nehmen sie wertvollen Platz ein. Doch wieso wird ihr Potenzial nicht ausgeschöpft? Die Gründe dafür sind oft so vielfältig wie die Areale selbst.

Hier einige Beispiele für mögliche Ursachen zur Veranschaulichung:

Ehemalige Industrieareale mit unklaren Perspektiven

  • Erforderliche Bodenuntersuchungen.
  • Hohe Rückbaukosten.
  • Drohender oder bestehender Leerstand.

Innerstädtische Gemengelagen mit Aufwertungs- und Nachverdichtungspotenzial

  • Unklare Eigentumsverhältnisse.
  • Nicht erreichbare Eigentümer.
  • Interessen des Eigentümers, die nicht mit der Kommune harmonieren.

Brachliegende Freiflächen in Siedlungen

  • Strittige Eigentümer- bzw. Erbengemeinschaften.
  • Beeinträchtigende Bedingungen der Flächennutzung.
  • Ehemalige Hochspannungsleitungen oder Schachtanlagen etc.

Wie unterstützt das Land NRW Kommunen bei der Revitalisierung von Brachflächen?


Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) steht Ihrer Stadt oder Gemeinde zur Seite. Hierzu wurde das Projekt Bau.Land.Partner ins Leben gerufen. Die Landestochter NRW.URBAN unterstützt in Kooperation mit der BEG NRW Regionen in allen Fragen zu den Themen Brachflächen und Industriebrache. Gemeinsam gehen sie Brachflächen an, vermitteln zwischen Eigentümern und Kommunen und schenken Grundstücken neues Leben.

Mit langjähriger Erfahrung unterstützen Experten Städte und Gemeinden bei der Revitalisierung von Brachflächen. Bau.Land.Partner begleitet die Baulandmobilisierung. Außerdem steht es Ihnen bei Standortaktivierungen zur Seite.

Mit Bau.Land.Partner werden Hemmnisse der Entwicklung ausgeräumt und Lösungen gefunden. Auch dort, wo zuvor keine Entwicklung in Sicht war. Oder kein Potenzial erkannt wurde. Bau.Land.Partner unterstützt Sie ganzheitlich.

Die Leistungen im Überblick:

  • Moderation zwischen Eigentümern und Kommunen.
  • Herbeiführung der Mitwirkungsbereitschaft.
  • Klärung von Nutzungsperspektiven.
  • Potenzialanalyse.
  • Skizzierung eines verträglichen Gesamtkonzepts.
  • Erstellung von Grobkosten- und Erlösbetrachtungen.
  • Einschätzung der ökonomischen und rechtlichen Machbarkeit.

Ihr Ansprechpartner


Heinz Weifels
Projektmanagement
Fritz-Vomfelde-Straße 10
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Tel.: 0211 54238.229
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