Konversion


Die Konversion ehemaliger militärischer Liegenschaften betrifft in Nordrhein-Westfalen rund 13.000 Hektar ehemalige Kasernengelände sowie circa 4.600 Wohnungen. NRW.URBAN begleitet seit den 1990er-Jahren eine Reihe von Konversionsprojekten im Land. In einer ersten Welle ging es um Liegenschaften, die von den niederländischen und belgischen Truppen hinterlassen wurden und um die Schließung der ersten britischen Standorte – darunter Objekte und Areale in Köln, im Kreis Soest, in Rees und in Wegberg.

Ende 2010 gab die britische Regierung den vollständigen Abzug ihrer Truppen aus Deutschland bis 2020 bekannt. Damit mussten sich die betroffenen Kommunen und auch das Land NRW mit der Bewältigung der Folgen einer zweiten Konversionswelle befassen.

Wir unterstützen Kommunen


Von Beginn an war NRW.URBAN an zahlreichen Standorten tätig: in Straelen (Bundeswehrdepot Herongen), in Soest (Belgische Kaserne BEM Adam), in Herford (mehrere britische Standorte und Wohnungen), in Gu?tersloh (britischer Flugplatz), in Paderborn (mehrere britische Standorte und Wohnungen), in Mönchengladbach (Joint Head Quarter) sowie in Niederkru?chten (britischer Flugplatz Elmpt). NRW.URBAN unterstützt die betroffenen Städte durch:

  • Konzeption und Durchführung von Perspektivenwerkstätten
  • Ersteinschätzungen von Substanz der Bestandsgebäude sowie der vorhandenen technischen Anlagen und Infrastruktur
  • Städtebauliche Erstplanungen
  • Prozesssteuerung und -moderation

Erfolgsfaktoren


Konversion regional betrachten

Konversionsstandorte nehmen häufig keine Rücksicht auf Ortsgrenzen. Restrukturierungsprojekte auf diesen Flächen erfordern daher zwingend einen regionalen Ansatz.

Die Zeit sinnvoll nutzen

Konversionsmaßnahmen sollten eine stabile und verlässliche Grundlage für eine langfristig angelegte Umstrukturierung bilden.

Erst denken, dann handeln

Im Zuge der Perspektivenentwicklung sollte das lokale Wissen schrittweise mit den regionalen und überregionalen Anforderungen zusammengeführt werden. So entstehen umsetzbare und tragfähige Handlungskonzepte.

Transparenz schaffen

Nachbarn – Städte und Gemeinden – sollten voneinander wissen: seien es Ziele, Ideen, Chancen, oder auch Sorgen, Risiken und Befürchtungen. Dabei übernimmt NRW.URBAN die Rolle des Moderators im Prozess.

Von anderen Lernen

Unabhängig von Standorten oder möglichen Nachfolgenutzungen tauchen häufig ähnliche Fragestellungen auf. Häufig reicht es, Erkenntnisse auch anderen Standorten zur Verfügung zu stellen.

Partner einbinden

Konversionsprozesse sind durch die Interessen der beteiligten Akteure geprägt. Der Eigentümer der Flächen, die Nachbarn, den Kreis, die Region, das Land aber auch die Öffentlichkeit sollten in einem partnerschaftlichen Kommunikationsprozess zusammengeführt werden.

Ihr Ansprechpartner


Franz Große-Kreul
Projektmanagement
Karl-Harr-Straße 5
44263 Dortmund
Tel.: 0231 4341.289
Fax: 0231 4341.320
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