Standortentwicklung


Die Entwicklung von Flächen und ganzen Standorten ist ein facettenreicher Bereich der Stadtentwicklung und gleichzeitig Kerngeschäft von NRW.URBAN. Ob es um die Nachverdichtung von Stadtquartieren, um Problemimmobilien, Wohnbauflächen, Gewerbegebiete oder komplette Standorte mit vielfältigen Nutzungen geht, NRW.URBAN ist kompetenter Ansprechpartner.

Große Standortentwicklungen bringen meist überdurchschnittliche Herausforderungen mit sich: ein großes Volumen an Herrichtungs-, Erschließungs- und Baumaßnahmen, einen hohen Planungsaufwand sowie die komplexe Koordinierung und Steuerung der Gesamtmaßnahme. Dabei sind gleichzeitig die politischen Zielvorgaben und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzuhalten und sicherzustellen.

NRW.URBAN berät und unterstützt das Land sowie Kommunen in NRW als Komplettdienstleister, Treuhänder oder eigenwirtschaftlich bei der Entwicklung von Projekten durch maßgeschneiderte Expertenteams. Mitarbeiter aus den verschiedensten Fachdisziplinen wie Raum- und Stadtplaner, Architekten, Ingenieure, Grundstücks- und Wohnungswirte, Geografen und Betriebswirte decken das komplette Leistungsangebot über alle Entwicklungsphasen einer Standortentwicklung ab: von der Analyse über die Konzeption bis zur Realisierung.

Von Anfang an setzt NRW.URBAN auf ein prozessbegleitendes, transparentes und professionelles Projektmanagement. Eingebunden werden neben den betroffenen Anliegern auch potenzielle Investoren und die öffentlichen „Stakeholder“.

Entwicklungsphasen


NRW.URBAN bearbeitet jedes Entwicklungsprojekt mit dem gleichen strukturierten Prozess. Welche Bausteine jeweils konkret zum Einsatz kommen, muss für jedes Vorhaben maßgeschneidert angepasst werden.

Phase I – Analyse / Projektidee

In der ersten Phase wird geklärt, ob eine grundsätzliche Machbarkeit des Projektes gegeben ist. NRW.UBAN verschafft sich mit Ihrer Unterstützung einen Überblick über das Objekt. Mögliche Hindernisse und kostenrelevante Aspekte werden frühzeitig identifiziert. Neben den technischen und planerischen Aspekten werden auch die ortsspezifischen Rahmenbedingungen betrachtet. Gemeinsam mit dem Auftraggeber definiert NRW.URBAN die Projektziele, entwickelt ein erstes Nutzungskonzept und erstellt eine erste Projektkalkulation. Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie entscheidet der Auftraggeber, ob und wie das Projekt weiterverfolgt werden soll.

Produktbausteine:

  • Klärung der Grundlagen
  • Potenzialanalyse
  • Definition der Ziele
  • Entwicklung einer Projektidee
  • Grobkalkulation
  • Prüfung der Erfolgsaussichten

Phase II – Konzeption

Ist die Machbarkeit grundsätzlich gegeben, werden die Projektansätze in der Konzeptionsphase weiter konkretisiert, das Projekt durchgeplant und strukturiert. Auf Grundlage der Projektskizze entwickelt NRW.URBAN ein Bebauungs- und Nutzungskonzept und erstellt, darauf aufbauend die Erschließungsplanung sowie die Projektkalkulation bzw. einen Businessplan. Gleichzeitig wird ein Finanzierungs- und Vermarktungskonzept sowie, falls erforderlich, ein Trägerkonzept erstellt. Ergänzend werden gemeinsam die Projektorganisation und –struktur festgelegt sowie die Maßnahmen einer prozessbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet. Am Ende der Konzeptionsphase steht die Entscheidung, ob und in welcher Form das Projekt realisiert werden soll.

Produktbausteine:

  • Bebauungs- und Nutzungskonzept
  • Erschließungsplanung
  • Projektkalkulation, Businessplan
  • Finanzierungskonzept
  • Projektstruktur
  • Öffentlichkeitsarbeit

Phase III – Vorbereitung Umsetzung und Realisierung

Ist die Entscheidung für eine Realisierung des Projektes gefallen, muss Planungsrecht geschaffen werden, d. h. ein oder mehrere Bebauungspläne aufgestellt, der Flächennutzungsplan oder ggf. der Regionalplan geändert werden. Die Herrichtungsmaßnahmen und die Erschließungsanlagen werden ausführungsreif geplant und zur Genehmigung gebracht. Gleichzeitig müssen die Grundstücksflächen und die Finanzierung gesichert werden. NRW.URBAN unterstützt hier insbesondere bei der Akquisition von Fördermitteln. Der Businessplan wird fortgeschrieben und auf seiner Grundlage die Beschlüsse für die Umsetzung herbeigeführt. Wenn alle rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Herrichtungs- und Erschließungsmaßnahmen ausgeschrieben und hergestellt. Zeitgleich startet die Vermarktung der Flächen und/oder Bestandsimmobilien an Projektentwickler, Investoren oder Bauwillige.

Produktbausteine:

  • Schaffung von Planungsrecht
  • Genehmigung Erschließungsplanung
  • Sicherstellung Finanzierung und ggf. Förderung
  • Fortschreibung Businessplan
  • Beschlüsse erwirken
  • Herrichtung und Erschließung 
  • Vermarktung der Flächen oder Bestandsimmobilien
  • Öffentlichkeitsarbeit

Phase IV – Vermarktung und Abschluss

Entscheidend für den Erfolg des Projektes ist die Einhaltung der vereinbarten Kosten und die Erzielung der Erlöse durch den Verkauf aller Flächen und Bestandsimmobilien. Projektbegleitend erfolgt ein Controlling und –falls erforderlich- Anpassungen und gegensteuernde Maßnahmen. Die Vermarktungsleistungen übernimmt NRW.URBAN in der Regel bis zu einem definierten Zeitpunkt und überträgt die nicht verkauften Baugrundstücke an die Kommune. Nach Fertigstellung der Erschließungsanlagen werden diese schlussgerechnet und an die Kommune übertragen. Die Projektstruktur wird aufgelöst, alle Unterlagen und Verträge übergeben.

Produktbausteine:

  • Abschluss der Vermarktung
  • Controlling und Erfolgsrechnung
  • Schlussrechnung und Übertragung Erschließungsanlagen
  • Übertragung von Restflächen
  • Auflösung Projektstruktur

Ihr Ansprechpartner


Thomas Fischer-Reinbach
Projektmanagement
Mozartstraße 2a
52064 Aachen
Tel.: 0241 47019.19
Fax: 0241 47019.30
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